Ich selbst, ein technisch orientierter Mensch, habe schon sehr früh mit den Pulsuhren begonnen und sie im Training eingesetzt.
Mein Gerätepark umfasste markenlose, also Billig(st)geräte genauso wie höherpreisigen Geräten. In die Topliga der Preisliste bin ich nie eingestiegen, da mir das nicht Wert (ohne als geizig zu gelten) war und ich die Sinnhaftigkeit für einen Hobbysportler wie ich es bin, stark anzweifle.

Über ein Gerät, meine letzte Errungenschaft, möchte ich hier jedoch ein paar Sätze verlieren. Wie ich eingangs schon erwähnt hatte, bin ich Techniker, also dem Technischen nicht ganz abgeneigt. Es hatte mich immer schon die Technik der GPS-Navigation stark interessiert. Durch die Möglichkeiten die sich in den letzten 4-5 Jahren für den Otto-Normalverbraucher aufgetan haben, wurde relativ schnell dies auch erschwinglich. Kaum ein Auto mehr ohne Navi!

Was lag da also näher, sich diese technischen Wunderdinge ans Handgelenk zu schnallen. Meine erste Ausschau wurde allerdings durch

  1. den Preis
  2. die Technik

abrupt gestoppt. Alles auf den Markt befindliche entsprach nicht wirklich meinen Vorstellungen. Bis ich Anfangs 2008 auf das Produkt von Garmin stieß. Der Forerunner 305 stach mir gleich ins Auge! 🙂
Abgeschreckt durch den im erlesenen Sporthandel horrenden Preis schob ich eine Anschaffung noch hinaus. Alternativen von Polar oder Suunto waren weder billiger und besser denke ich auch nicht.

Nach einigen Internetrecherchen wurde ich Mitte 2008 fündig. Bei Amazon gab es dieses Wunderding zu einem Preis, wo ich nur ja sagen konnte. Gesagt getan, ich bestellte. Welch Freude, nach 3 Tagen hatte ich ihn in der Hand und war sofort begeistert. Optisch für mich einfach entzückend und wenn er das auch noch technisch hält was in der Anleitung alles beschrieben ist, dann stand einer dauerhaften Beziehung nichts mehr im weg.
Die ersten Versuche waren noch recht zaghaft, das Kennenlernen gestaltetet sich aber unkomplizierter als ich gedacht hatte. Einfache Bedienung, klare Beschreibung, so dass man eigentlich schon mit der Quick-Referenz das Auslangen findet, beeindruckte mich zusätzlich. Die Software am PC und die Möglichkeit sich auf Google Earth zu verewigen ist schon cool. Ob man dieses Feature nutzt lass ich mal so im Raum stehen.
Sicher mehr nutzt man da schon die Programmierung der einzelnen Trainingseinheiten und die Auswertung derer. Ist echt super und lässt für mich keine Wünsche offen. Über die Zuverlässigkeit kann ich bis jetzt nur absolut Gutes sagen, er hat mich kein einziges mal enttäuscht. Auch die Lebensdauer des Akkus schein von hoher Qualität zu sein. Mit dem  GPS-Signal hat die Uhr auch im schwierigem Gelände (so wie eben in Tirol normal) keinerlei Probleme.
Und eines schätze ich besonders, das ist die flexible Anzeige. Man kann zwischen 3 verschiedenen Anzeigen hin- und her switchen und diese je nach persönlichem Geschmack mit den Daten versorgen, die man für notwendig erachtet. Zusätzlich ist das Ding noch fürs Radfahren und eine weitere frei parametrierbare Sportart vorbereitet.

Wer noch mehr darüber erfahren möchte, der sollte den Link Garmin Forerunner 305 aufrufen.

Fazit

Aus meiner Sicht und meinen Erfahrungen das Gerät, das ich nicht mehr missen möchte!

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