Die Veranstaltung in Baumkirchen wird durch den dortigen Sportverein veranstaltet

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und bringt das ganze Dorf/Gemeinde auf die Beine. Nicht so professionell und steril wie so oft bei große Veranstaltungen, sondern vielmehr familiär. Richtige Volksfeststimmung herrschte vor.

Als ich in der Woche vor dem Lauf genannt hatte, war vor allem die Distanz (10km) in meinem Kopf present, nicht aber wie und in welcher Form der Lauf durchgeführt wird. Das konnte ich aber am Lauftag sehr hautnah miterleben.

Dieser Lauf gehört in die Kategorie Berg-/Geländelauf und führte daher hauptsächlich über Feldwege, Asphalt und Waldwege. Anteilmäßig würde ich das mit 50/40/10% aufteilen. Für mich eine gänzlich neue Erfahrung.
Pünktlich um 17:00 gings los, über 250 Teilnehmer hatten gemeldet. Ich hatte mich möglichst weit vorne eingereiht um rasch weg zu kommen. Das gelang mir auch, nur war ich nun in einer Gruppe die so richtig loslegten. Das Tempo ging ich Anfang mit und als nach ca 1 km das Rennen so richtig begann, von nun an ging es nurmehr bergauf, da begann mein Leiden.

Das war ein 10er der es so richtig in sich hat. Schon der Sprecher wies im Vorfeld auf die Schwierigkeit des Laufes hin. Endlose Anstiege, erst noch auf Asphalt, der aber ab km 3 in einen durch Wasser (Regen bis zu Mittag) aufgeweichten, durchzogenen Feldweg überging. Ich spürte ab da dann, das wird hart, um das zu überstehen muss ich heute alle meine Reserven mobil machen.

Voll motiviert
Voll motiviert

Das Schwierige für mich bei diesem Lauf war, ich hatte das Gefühl die Steigungen, die Anstiege die enden nie. Mental eine Herausforderung die zu meistern war.
Auch bei den immer wieder bergab führenden Teilstücke hatte ich meine liebe Not. Es war knochenhart, die Strecke gönnte einem (mir) kaum Verschnaufpausen.

Bei km 7-8 führte die Strecke dann kurz durch den Wald (Vorsicht rutschig), anschließend über Wiesen

Über Wald und Wiese
Über Wald und Wiese

um dann querab Richtung Ziel zu führen. Die letzten 200m gingen dann, zum Glück für mich, nurmehr abwärts.

Die Uhr blieb bei 46:08 stehen. Ich war echt überrascht, denn damit habe ich gar nicht gerechnet, eher mit einer 47/48er Zeit. In der AK (50+) reichte das für Platz 7.

Ergebnisse
sonn09klassen

Der gemütliche, unterhaltsame Ausklang fand beim Dorffest mit Sonnwendfeuer statt.

Resümee
Das war für mich der schwerste 10er den ich je unter die Sohlen genommen hatte. Trotz aller Mühen, nächstes Jahr bin ich wieder am Start. 🙂

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