Wie schon in der Überschrift zu lesen ist, es war der 10. Achenseelauf und somit ein Jubiläum, also etwas Besonderes. Und das war er für wahr.

Über 2000 Beine warten auf den Startschuss
Über 2000 Beine warten auf den Startschuss

Das war ein gelungenes WK-Wochenende. Die Sonne lachte, die Organisation beim Achenseelauf war schlichtweg perfekt und der Lauf selber super. Eine beeindruckende Kulisse bildete den Rahmen dafür.

Start zum 10. Achenseelauf
Start zum 10. Achenseelauf

Ich selbst bin mit dem Vorsatz die 23,2 km unter 2 Stunden zu bewältigen, Richtung Pertisau angereist. Da dies ja einer der schwersten Geländeläufe den Tirol zu bieten hat ist, habe ich mir nicht mehr zugetraut. Im Nachhinein ein kleines Manko, da hat der Satz von PG voll gegriffen – sei nicht zu Bescheiden, setze deine Ziele ruhig höher an! Klingt recht einfach, nur was ist höher? 😉

Traumhaftes Panorama
Traumhaftes Panorama

Ich habe halt beschlossen nur die 2 Stunden zu knacken und das heisst unter 5 min/km zu bleiben.

Da ging ordentlich die Post ab
Da ging ordentlich die Post ab

Im Nachhinein betrachtet war das eigentlich schade, denn als ich zu den wirklich schwierigen Passagen gekommen bin, war ich überhaupt nicht ausgelaugt oder müde, und das obwohl ich da eine 4:19 für die 15 km am Tacho hatte und auch schon einige Anstiege auf Asphalt hinter mir lagen.

Ich fühlte mich immer noch so locker und stark, dass ich es bereut hatte, nicht schneller gegangen zu sein! Aber da habe ich mir noch gedacht, bei 4:19 plus das was ich noch auf den schwierigem Gelände verliere, das passt dann schon.

Ha, das war die Theorie, die Praxis lehrte mich wieder einiges mehr. Das Gelände war so, dass es im Gänsemarsch (Überholverbot, da sehr gefährlich – zu schmal), und wenn da einige nicht mehr so richtig gekonnt hatten, eben entsprechend langsamer, über ca. 4-5 km dahin. Extremes Gelände (Steile Stiegen und Anstiege, Wurzeln, Felsen die A…. glatt waren) die den Schnitt vollkommen in den Keller zogen (teilweise nur im 10 min/km Schnitt).

Mal sehen was ich da noch an Zeit holen kann
Mal sehen was ich da noch an Zeit holen kann

Super dachte ich mir, jetzt kannst wieder zittern, ob dein Vorhaben auch klappt. Als dann die Geländepassagen hinter mir lagen, hatte ich noch gut 2 km um Resultatsverschönerung zu betreiben.

Jetzt nochmals ordentlich Gas geben
Jetzt nochmals ordentlich Gas geben

Diese 2 km ging ich dann in einer echten EB (Endbeschleunigung) in 4:12 und 4:19.

Als Ergebnis blieb mir dann doch noch das erwünschte, nämlich eine Zeit unter 2 Stunden! 🙂

So das wars
So das wars

Endzeit: 1:55:41 (4:59min/km)

Schade ist nur, dass ich da sicher noch 4-5 Minuten holen hätte können, wenn ich nicht soo defensiv begonnen hätte. Aber das sind eben die Lehrjahre, die macht ein jeder mal mit und beim nächsten mal, und das wird sicher nächstes Jahr sein, werde ich das besser machen!

Verpflegungsstation im Zielbereich
Verpflegungsstation im Zielbereich

Es war auf alle Fälle eine schöne Veranstaltung!

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