Steppen wie die Deppen

Heute war wieder mal etwas in Richtung Ausdauer angesagt. Ursprünglich wollte ich wieder den Ergometer quälen, aber warum immer nur am Ergometer strampeln, wenn man doch am Stepper, besser bekannt unter dem Namen Crosstrainer, mitten unter den vielen Schönheiten links und rechts von einem, genau so gut schwitzen kann. 😉

Somit war mein Endschluss gefasst, ich probiere heute mal ein neues Trainingsgerät aus. Gesagt, getan. Punkt 09:15 stand ich, umringt von den oben erwähnten Schönen, auf der Matte und studierte sogleich die Funktionen. Ich muss sagen, obwohl ich aus der Technikbranche komme, diese Trainingsgeräte sind gar nicht so einfach zu bedienen, die haben einiges drauf! 🙂

Klar, man kann das Idiotenprogramm wählen, oder eben eines, wo man dann alleine schon für das Eingeben der geforderten Daten sein Training um eine weitere Stunde verlängern muss. 😦 Da kann man nur hoffen, dass diese Daten dann auch unwiderruflich weg sind und nicht einer auf die Idee kommt und meine katastrophalen Messwerte ausliest und an sich ausprobiert. Das täte mir für ihn Leid, aus dem würde nie etwas werden. 😉

Kurz und gut, ich habe das Idiotenprogramm genommen und nach drücken des Buttons (Knopf) Quickstart gings los. Ohje, da merkt man, ich bin ein blutiger Anfänger. Vollkommen ohne jeglichen Rhythmus habe ich mich auf dem Gerät wie ein Spastiker gefühlt. Mal ging es schneller, mal stand ich fast still. Aber ich habe mich nicht aus der Ruhe bringen lassen und die mir als Eigenschaft angeborene Sturheit haben dann doch den gewünschten Erfolg gebracht. Einzig beim Widerstand, ja das gibt es auch, da ist einer der versucht einen das Trainings zu vermiesen, da habe ich nicht so recht das richtige Maß gefunden. Einmal zu leicht, das nächste mal zu schwer, dann wieder zu leicht und dann ……. ihr wisst schon! 😦

So ging es dann eine gute Stunde dahin, sehr Abwechslungsreich, da das Gerät, man höre und lese, drei Bereiche abdecken kann.

Der erste Bereich ist das Stufensteigen, reine Oberschenkelmassage – sehr kurze intensive Stepps, den zweiten Bereich würde ich dem Dauerlauf zuordnen – soll den Oberschenkel und auch die Po-Backen straffen und der dritte Bereich der megalange Schritt, da muss man dann schon kräftig rotieren und mit den Armen mitrudern, der soll auch die Schultern zusätzlich zu den Oberschenkeln und den Po-Backen bedienen.
Das Schöne dabei ist, man kann nahtlos von einem Bereich in den Anderen wechseln, ganz nach belieben. Aber Aufpassen, nicht den Rhythmus verlieren. 😉

Na ja, klingt alles recht vielversprechend und anstrengend. Beim Vielversprechend kann ich nach so kurzer Zeit wirklich kein richtiges Urteil abgeben, aber beim Anstrengend, da habe ich doch noch einige Schwächen festgestellt. Durch des ständige wechseln und dem Unrhythmischen (war aber nach der Hälfte des Trainings gewollt) hätte ich mir mehr erwartet. Geschwitzt hab ich ja genug, an dem solls nicht liegen, aber der Puls und meine Schnauferei, des war vom Gfühl her eher wenig bis na ja nix will ich nicht sagen, aber eben wenig.

Klar, des liegt schon an mir und da kann ich mich dann beim nächsten Deja-vu stark verbessern.

Die Daten zum Training

  • Gesamtzeit der TE – 1:06:04
  • Schrittfrequenz/Minute: zwischen 155 – 100
    • 155 beim reinen Stufensteigen, die Arme hängen leblos herunter 😉
    • 115 für die Dauerlaufvariante
    • 100 für die Weitsprünge unter den Schritten
  • Herzfrequenz
    • durchschnittlich 119
    • maximal 139
  • Distanz war, man staune – 10 km (so stand es halt am Gerät)
  • Kalorien, achje, des Schnitzel heute kann ich mir abschminken. Bei den 850 (so stand es … ihr wisst eh) ist maximal ein Salat drin! 😦

So das wars dann wieder einmal. Ich hoffe ihr habt euch nicht gelangweilt und seht motiviert in die Zukunft. 😉

Advertisements