Peter lässt grüßen 😉

Letzte Woche Mittwoch war es doch so, dass der Zwischenspurt, den ich einlegen sollte, eine Art Standortbestimmung war, denn anders kann ich mir die neuen Vorgaben vom Meister des Laufsports nicht erklären. 😉

Heute gab’s die Belohnung dafür. Was letzte Woche noch mit „laufe 2 km so schnell als du kannst, ohne Pulsgrenze“ als Vorgabe stand, wurde nun etwas konkreter. Basis ist/war folgedessen das Ergebnis aus diesem Lauf, das nun bei einer 4:35 min/km von PG festgelegt wurde.
Na ja, ich will ja nicht jammern, da ich mir das selbst eingebrockt habe, aber für einen Aufbau nach Verletzung nicht gerade die langsamste Pace. 😉

Nun gut, wie ist es mir heute denn ergangen?

Wie schon gesagt, heute die konkrete Vorgabe von 4:35 für den schnellen Teil, also 33 sek langsamer als meine letztwöchige Pace. Dafür darf ich das aber etwas länger laufen, auch nicht schlecht.

Weggelaufen bin ich gleich nach der Arbeit bei bewölktem Himmel und 5°C. Beim Umziehen hatte ich schon mal die ersten Probleme. Was ziehe ich an? Eine Schicht, zwei oder gar drei. Lange oder die 3/4 lange Hose? Mütze, Stirnband oder gar nix? Letztendlich bin ich dann mit einem Kompromiss losgerannt, Hose lang+drei Schichten Oberbekleidung. Wobei die dritte Schicht nur ein dünnes Gilet war und mehr als Verzierung diente.

Schon nach dem ersten KM hatte ich mir gedacht, uahh für 5° ist es eigentlich ganz schön frisch. Als nach 3 km das Gefühl des Fröstelns immer noch irgendwie vorhanden war, ahnte ich eigentlich schon, dass es heute etwas ungemütlich werden könnte. Und genau so war es auch. Kaum aus den schützenden Häusermeer heraus, begrüßte mich auch schon eine ausgesprochen lebhaft steife Brise. Mann, oh mann, das war nicht das was ich mir von dem Training vorgestellt habe. Na ja, lässt sich nicht ändern, ab KM 4 geht sowieso wieder die Post ab, da darf ich dann das Bummeltempo verlassen 😉 und mir die besagten 4:35 reinziehen.

Als es dann endlich losging hatte ich schon eine kleine Vorahnung, denn ganz so easy haben sich meine Atmungsorgane nicht gefühlt. Der WE- Schnupfen, der sich ab Montag in den Rachen/Halsbereich verlagert hatte, ließ meine Luftkammern ganz schön fibrieren. Und diese Vorahnung bestädigte sich, die Atmungsorgane haben sich gegen die Tempoverschärfung ganz ordentlich zur Wehr gesetzt. Teilweise so stark, dass ich mir schon einen Abbruch und eine  Umkehr überlegt hatte. Der eisige Wind, wieder mal voll auf die Schn…e, haben sich da nicht unbedingt als positiv erwiesen. Die 5° fühlten sich wie max 0° an, eher sogar kälter! 😦

Habe mich, auf Grund der kurzen TE,  dann doch entschieden bis zum Ende durchzuziehen. Alles in Allem war es nicht groß anstrengend, nur meine Bronchien und Luftkammern sind mit mir ein klein wenig beleidigt, aber das werde ich schon aushalten. 😉

G-Connect (GPS Aufzeichnung)
TE1 vom 03.03.2010

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