31 km purer Kampf und Krampf

Der lange Lauf in der Entlastungswoche sollte über 28 km und ohne EB gehen. Vorgenommen habe ich mir die volle Distanz über die 35 km und geworden sind es dann doch nur 31 km und ein paar mickrige Meter mehr.

Warum?

Ja da gibt es gleich mehrere Ausreden. Die Erste wäre schon mal, dass ich viel zu kurz nach dem Mittagessen weggelaufen bin und deshalb nie so richtig auf Touren gekommen bin. Eine weitere wäre, dass ….. ach was, es war heute einfach nicht mein Tag, aus pasta! 😦 😦

Klar, der sehr heftige Wind, der im laufe des Vormittags eingesetzt hatte, war nicht unbedingt ein Motivator, der hat mir ganz schön mental zugesetzt. Ständig die volle Brise auf die Schnauze zu bekommen ist keinesfalls erbauend, zumal ich eh schon vom Start weg mit meinem inneren Schweinehund gekämpft hatte. Ständig wollte dieser Sack mich zum aufhören und zum umdrehen verleiten. 😦 Das alleine schon kostet mehr Kraft als der Lauf selbst.

Trotzdem habe ich der Versuchung standgehalten und das erklärte Minimalziel, die 30 km, niedergejoggt. Nur die 35 km, die habe ich auf Grund des extremen Windes nicht hinbekommen, dazu fehlte mir dann doch die Kraft, die mentale Kraft. Rein körperlich wären sie schon noch drin gewesen, nur das Hirn hat da nicht mitgespielt.

Bin aber trotz allem nicht unzufrieden, die 31 sind ja mehr als eigentlich planmäßig anstanden und das ist schon mal OK. Nächstes Wochenende gibt’s den Frühlingslauf, ein HM, den ich mit Markus im Schlepptau laufen werde. Eine 1:45:xx steht auf seinem Plan und den wollen wir auch einhalten! 😉

G-Connect
TE vom 03.04.2010 – RDL (LL)

Advertisements