25 km müssen reichen

Dieses Wochenende ist mal recht locker, sind doch derzeit nicht die 35 km das Mass aller Dinge, sondern es dürfen vom Meister persönlich in Auftrag gegebene 25 km sein. Ruhig sollen sie auch noch sein, nur nicht übertreiben! Da bekomme ich ja fast Sorge, dass er seinen Ruf verliert, der Peter Greif!

Ach ja, das ist natürlich deshalb, weil die in dieser Woche schön scharfen TE’s eine gewisse Beruhigung brauchen, da kann man natürlich nicht noch einen drauf setzen. Ist mir natürlich entgangen, da ich zwar die erste TE gemacht habe, aber bei der Zweiten ja in Wien mir den Bauch vollgeschlagen habe. Ich habe mich hauptsächlich mit Sitzen, Trinken, Essen, Sitzen, Essen, Trinken, …. geübt und daher bin ich eben nicht ganz so geschlaucht.

Ähh, Fehler. Ich bin sehrwohl geschlaucht und wie auch noch!!!! Ich kann euch verraten, da sind die TE’s vom PG dagegen das reine Vergnügen. 😉

Heute auf alle Fälle habe ich ruhig begonnen und nachdem ich mal ohne Pulsmesser unterwegs war, versucht mein Tempogefühl ein wenig zu schulen. Auch nicht schlecht, wenn man nicht getriggert durch die saublöden Zahlen am Wecker dauernd ermahnt wird.

Und ich sags euch, sau guat is es mir ergangen. Ein echtes Traumgeläff, wie mein Laufkollege aus Oberfranken sagen würde. Sonne soweit das Auge reicht, null Wind und angenehme 13° C, na was will man mehr.

Ich habs mir heute in 5er Schritten eingeteilt, also nicht jeden KM einzeln aufgezeichnet, um mir die blöde Rechnerei zu ersparen und zudem sind die 5er Schritte auch bei meinen Einsätzen auf der Anzeige.
Schön ging es los, ganz so wie der Meister es geschrieben hatte, locker, ruhig und kann auch ins regenerative Abdrifften, also weniger als 120 Pulserchen. Nur ohne Gurt? Na egal, ich hab des im Gspür, das waren keine 120, des waren gerade mal 110 Explosionen meines Herzmuskels. Na, des war mir einfach zu wenig, da bin ich ja nicht mal ins Schwitzen kommen, also etwas mehr hat es sein müssen.

Von den ersten 5 km in 5:20 habe ich mich somit gleich mal verabschiedet und das Tempo etwas angezogen, gerade so, dass es mir die Schweißperlen schön langsam rausdrückt hat. Nicht schneller und ich würde sagen des war dann so des extensive Tempo von 5:12, Puls schätzomativ bei 127-130 zuckern. Genau das richtige Wohlfühltempo, somit haben wir, der Peter und ich beide was davon. Er, dass er sich als Trainer mit der Vorgabe durchgesetzt hat und ich, weil ab nun das Gefühl einer TE entstand, schön. 🙂

Die weiteren haben sich dann schön in diesem Bereich abgespielt, na ja, a bissl schneller sinds schon worden, aber alles so, dass ich das extensive Tempo nicht verlassen habe. Des hab ich gespürt, kaum ausser Atem, immer noch zu Scherzen bei Zusammentreffen mit Läufern aufgelegt, einfach …. Ultrageil!!! 🙂 🙂 🙂

Am Schluss habe ich sogar ein wenig überzogen, denn meinen Lauf habe ich erst bei 26 km und ein paar Bremsmeter zum Stillstand gebracht. Locker, relaxt und zufrieden. Jetzt kann ich am Nachmittag bei unserer Serfaus-Skiwochen-Grillparty so richtig entspannen und das eine oder andere Bierchen vernichten. Ich bin ja kein Asket! 🙂

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TE vom 24.04.2010 – RDL/EDL

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