Die Form schwindet

Es musste ja mal kommen 😦

Heute ging es wieder im Training nach Plan, ab nun läufts wieder normal, es gibt keine Ausreden mehr.

Gleich zum Einstieg habe ich am ersten Tag nach meinem Segelaufenthalt einen „Eingewöhnungslauf “ durchgeführt. Der ging schon mal nicht so toll von der Sohle. Heute standen die 3 x 3000m Wiederholungsläufe, besser bekannt als Intervalle, an.

Wer diese Einheit kennt und die Vorgaben vom PG erfüllen will, der schwitzt ohne Ende und das ohne hohe Temperaturen oder sonst welcher Umwelteinflüsse. Wenn dann diese auch noch gegen einem sind, dann prost Mahlzeit.

Bei mir war es gestern so, ich durfte das alles in vollen Zügen geniesen. Temperatur knapp an der 30° Marke und dazu noch einen unangenehmen Fön. Herz was willst du mehr. Die Laune nach soviel Urlaub und Relaxen nicht gerade auf dem Höhepunkt ging es los. Das Gefühl im Vorfeld schon nicht mal als positiv zu werten. Macht alles nix, das kennen wir ja schon, ab auf die Piste und weg mit der TE, so die Theorie.
Die Praxis lehrte mich wieder etwas anderes, allerdings nichts was ich schon das eine oder andere mal erleben durfte. Nach kurzem Einlaufen ging es ab, die 3000m wollten alle im 4:10er Schnitt abgespult werden. Aber schon beim Ersten spürte ich die Hitze, den Föhn und meinen erlahmenden Willen, das Ganze zu Ende zu bringen. Zumindest was die Vorgabe betraf.

Der erste 3000er ging ja noch mit einer 12:24 (4:08) über die Bühne, beim Zweiten klemmte es schon ein wenig mehr, da verbrauchte ich schon 12:45 (4:15) und beim Dritten ging nix mehr. Schon am Ende des zweiten Durchgangs schnellte mein Puls, der normalerweise sich immer im Keller befindet, auf sagenhafte 176 Schläge hoch. Und das von einer auf die andere Sekunde. Als ich den Dritten Durchgang mit Widerwillen startete, da war es um meinen Puls geschehen, der entfleuchte in für mich astronomische Höhen, 193 standen an. Der Kreislauf machte auch schon auf sich aufmerksam. Zudem wurden meine Beine immer mehr zu Pudding, schön weich und kraftlos. Die 13:03 min (4:21) sind da schon eine kleine Sensation, denn am Ende hätte ich mich am liebsten in die Wiese gestürzt und liegen geblieben. Vollkommen platt und schwindlig. Puls, ja zum Glück, den gab es auch noch, aber der beruhigte sich bis nach Hause überhaupt nicht mehr. Das war zuviel, die Umstände waren nicht für mich geschaffen. 😦

Trotzdem bin ich im Nachhinein zufrieden, obwohl die Vorgabe vom PG glatt um eine gute Minute verfehlt wurde.

Morgen gehts mit einem extensiven Lauf über 18-20km weiter. Mal schauen wie ich mich fühle. 😉

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