Die Gummiband-TE, ein Waterloo für Körper und Geist 😦

Eine neue Trainingsvariante, so wurde es von Peter angekündigt.

Was heisst Gummiband-Training?

Hierbei geht es letztendlich darum die 15 km im Halbmarathon-Renntempo zu durchlaufen. Anfang noch ein wenig entschärft, denn begonnen wird mit einem geringerem Tempo (in meinem Fall 4:18 min/km), das dann in den darauffolgenden Wochen bis zum Halbmarathon-Renntempo (4:12 min/km) gesteigert wird.

Dieses Tempo soll solange gelaufen werden bis man das erste mal die Vorgabe eines KM um 2 Sekunden verfehlt hat. 😦 Nicht viel Puffer. Dann wird abgebrochen und es geht nahtlos in eine 400/400 m Serie über. Der erste 400er wird langsamer (2:05) gelaufen und gilt als Pausenschritt, gefolgt von einem schnellen 400 m Teil, der wieder im besagtem Tempo von 1:43 = 4:18 zu absolvieren ist. Das wird solange wiederholt bis die 15 km abgespult sind. Allerdings die Pausen 400er zählen NICHT dazu. Das heisst, je früher man aussteigt, desto länger, weiter hat man zu laufen.

OK dachte ich, wird nicht einfach. 😉

Bei strömenden Regen gings los, und meine Beine weinten mit! 😦

Nach 5 km in jeweils 4:18 war Schluss mit lustig, ich war blau wie der Auspuffkrümmer meiner Maschine und meine Beine fühlten sich an wie Butter. Auch die nachfolgende Alternative mit den 400/400m ging nicht. Der Puls schnellte rauf, dass ich schon bedenken um die Uhr hatte.

Keinen Strom mehr in den Beinen und somit auch diese Variante abgebrochen.

Ich hasse solche TEs, die ich nicht zu Ende bringe, aber heut ging einfach nix mehr. Sogar das nach Hause gejogge wurde zur Herausforderung. Die 6:08 wurden mit einem Puls von 158 im Schnitt erkämpft. Da beginnt bei mir schon langsam der anerobe Bereich, also sogesehen hätte man ganz locker einen Salat anmachen können, so sauer waren die Muskeln.

Das habe ich mir irgendwie anders vorgestellt, aber vielleicht war der Abstand zum WK vom WE zu gering, oder ich hatte wieder mal einen körperlichen Aussetzer.

Nächste Woche erfolgt der nächste Angriff auf das Gummiband!

G-Connect die Erste
G-Connect die Zweite
G-Connect die Dritte

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