… etwas früher als geplant

Ja, das war nicht ganz so geplant, war doch die Rückkehr vom Gardasee erst mit Dienstag angedacht. Doch einiges hat dazu beigetragen, dass es nun doch etwas früher wurde. Sind eh nur zwei Tage aber die kann/muss ich jetzt nutzen, denn der Teufel hat mich wieder in den Klauen! 😦

Schön der Reihe nach, also aus Sicht des Trainings hat es optimal begonnen. Nach dem regenerativen Geläuf am Sonntag und der anschließenden Abreise zu unserem Haus am Gardasee war alles eitel Wonne.

1. Trainingseinheit

Die erste TE am Montag sollte eigentlich die Kaugummi-TE werden. Nur das war auf Grund der Topografie alleine schon nicht machbar. Bei dieser Geländekarakteristik gehen sich solche Spielchen nicht aus. Somit und mit Freigabe vom PG umgestellt auf einen 15 km Tempolauf, der aber wiederum wegen der Hitze etwas zurückgenommen wurde. Nicht eine 4:33 – 4:18 min/km sondern 4:50 – 5:05 min/km waren das Thema.

Stenogramm vom Montag, 9.8.2010

15km Tempolauf in 5:05 – 4:50 (Reduktion auf Grund der Topografie und der Temperaturen)
– Tempolauf statt Gummiband-TE
– Temperatur: 30°
– Salo retour (~18km)
– Befinden: sehr gut
– km 17,11 in 01:26:58 (15 km in 1:13:33 = 4:54 min/km)
– Gewicht: 74,6

Das ging dann doch flotter als erwartet. Im Vergleich zu letztes Jahr, wo ich ja auch um diese Zeit ein Training absolviert hatte, um einiges besser. Da sieht man doch die konsequente Trainingsarbeit und das mehr an Trainingstagen. Allerdings waren letztes Jahr die Temperaturen doch um einiges  höher, das waren 33° der Standard, nach oben hin offen und das spielt schon auch mit rein. Egal, ich fühlte mich sehr gut, es war anstrengend aber nicht so sehr, als dass ich ausgepumpt gewesen wäre. Also gefühlsmäßig waren da noch einige Reserven vorhanden.

G-Connect, MO (TDL)

2. Trainingseinheit

Weiter ging es dann mit einer leichten Übung, einem extensivem gejogge.

Stenogramm vom Dienstag, 10.8.2010

Extensiv (Plan: 5:21 – 5:03, wenn Hitze, dann langsamer). Gewesen ist es dann ein regenerativer Lauf, weil Extensiv dazu hatte ich heut keine Lust.
– Temperatur: 31°
– Richtung Moniga und Umgebung
– ca. 15km (weniger als im Plan)
– Befinden: etwas zäher, da wenig Lust zum Laufen
– Gewicht: 75,2

G-Connect, DI (RDL)

3. Trainingseinheit

Der dritte Tag brachte etwas Abwechslung in den Trainingsalltag. Sozusagen als Auflockerung nahm ich die 16 x 400/200 in das Training auf. Schnellere kurze Abschnitte mit kurzen Pausen, das habe ich als gut und machbar empfunden.

Am Rande bemerkt, an diesem Tag hatte ich schon ganz leichte Anzeichen eines Ziehens am linken Bein. Vom Rist aufwärts in Richtung Schienbein. Aber nichts, noch nichts bedenkliches. Mit dem Abwärtslaufen hatte ich immer schon meine liebe Not, daher dem Ganzen keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt.

Stenogramm vom Mittwoch, 11.8.2010

Wiederholungslauf 16 x 400/200 in 4:44- 4:29min/km
– Temperatur: 31°
– Strecke: Portese und retour (13km)
– schwere Anstiege mit schwierigen bergab Passagen
– Befinden: sehr gut
– Gewicht: 74,8

Das Ganze ging lupenrein über die Bühne, war schwer aber gut zu bewältigen. Einzig das vermehrte Ziehen am linken Bein machte mich nachdenklich. Aber da ich am nächsten Tag eine Poolpause einzuschalten gedachte, waren die Bedenken gleich mal weggefegt.

G-Connect, 16×400/200 (WHL)

4. Trainingseinheit

Vierte und letzte Trainingseinheit! 😦

Der Donnerstag hatte gut getan, aber der linke Fuß motzte doch ein wenig herum. Ich hatte nicht wirklich große Schmerzen, aber so ein leichtes Ziehen war ständig vorhanden. Na ja, das ist ganz klar das ungewohnte Abwärtslaufen, das da mit rein spielt.

Was soll es, auf ging es, war doch nur ein Extensiver am Programm und zudem auch noch ein Wetterumschwung der Regen und zum Laufen angenehme 21° brachte.

Stenogramm vom Freitag, 13.8.2010

Extensiv (5:21 – 5:03)
– Temperatur: 21°, Wetterumsturz- Regen
– Salo retour (19,3km)
– Befinden: sehr gut, jedoch seit Mittwoch am Schienbeinansatz des linken Beines ein ziehen. Bergab schmerzhaft.
– Gewicht: 75,3

Am Abend war mir klar, das ist nicht nur ein leichtes Ziehen, das bedingt durch einige Abwärts-KM zu einer Irritation führte, sondern das war jetzt etwas ganz Ausgewachsenes. Schlagartig fällt mir da mein Lauffreund, der Alex vulgo „die Saubone“ aus „Bad Schnüdelhausä – Kursperrzone Bergl“ ein. Und wenn es das ist, dann bin ich wieder mal soweit. Kurz vor einem riesen Event streiken meine Gebeine. Jetzt hat der Sack (Körper) fast ein Jahr a Ruhe geben und sich Top angefühlt und nun…..???? 😦

Morgen Dienstag gehts zu meinem Kollegen Dottore, mal schauen was er dazu meint!

So liebe Freunde, das wars fürs Erste mir reichts einstweilen wieder. Jetzt muss ich wieder meine Sportlerseele pflegen und mir Gedanken über die eventuellen NEUEN ZIELE für Berlin überlegen!

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