Sieg beim Geländelauf rund um den Baggersee

Na, wenn das keine Freude bereitet, dann weiß ich nicht mehr. 😉

Heute stand der letzte zum Innsbrucker Laufcup zählende Lauf, der Geländelauf rund um den Baggersee auf meinem Laufkalender. Eigentlich bin ich ja schon in die Regenerationsphase, ich bin schon eine Woche früher als vom Trainerboss vorgegeben, in diese Phase gestartet. Trotzdem wollte ich die Gelegenheit nicht auslassen und habe mich zu diesem Lauf angemeldet.

Es ist ja allemal besser, wenn man sein normales Training zwischendurch etwas auflockert und kann daher sicher nicht schaden. 😉 Zudem war es wieder mal ein gemeinsamer Auftritt von Markus und mir und das macht immer viel Spaß! 🙂

Der Lauf selbst war geländemäßig recht wellig, und der in Tirol so gefürchtete Föhn hatte heute seine ganze „unsympathische“ Seite gezeigt. Sturmböen, die einem fast zum Stillstand gebracht haben, machten den Lauf nicht gerade einfacher. Zudem war der Wiesenuntergrund auch recht weich, das zu einer gewissen Vorsicht rief, um nicht zu Verknöcheln (Umzuknicken).

Zu laufen waren 7 Runden a‘ 1150 m, also in Summe 8.050 m. Kreuz und quer ging es rundherum, so richtig schön im zickzack Kurs, das wiederum auch keinen richtigen Rhythmus aufkommen lies. Da ich auch noch ganz vorne bei den schnellen Hirschen gestanden bin, habe ich mich „wieder“ mal zu einem zu hohen Anfangstempo hinreißen lassen. Aber das wurde mir zum Glück recht schnell klar, ich bin momentan nicht in der Verfassung um so ein hohes Tempo (um die 3:58 – 4:05) zu gehen und so habe ich gleich mal die Bremse gezogen. Und das war genau das Richtige, denn der Kurs, der Föhn und das Terrain machten mir zunehmend zu schaffen. Die Temporeduktion auf ~ 4:25 – 4:30 machten sich bezahlt.

Zwar wurde ich von einigen geschnupft, aber das ging halt nicht anders. Dafür hatte ich dann gegen Ende hin wieder mehr Power und konnte wieder den einen oder anderen einsammeln. Auch ein schönes Gefühl! 🙂

Am Ende reichte es dann doch zu einem recht souveränen Klassensieg in der AK M50. Mein zweiter Sieg heuer bei einem Wettkampf. Das macht mir natürlich besonders viel Freude, denn so richtig gerechnet hatte ich damit nicht.

Und als Sahnehäupchen für meiner einer wurde ich sogar noch Gesamtdritter in der Innsbrucker Laufcupwertung. Und das, obwohl ich nur bei dreien der sieben Läufe umfassenden Serie dabei war. Auch sehr schön finde ich! 🙂

Jetzt aber fällt mir der „richtige“ Übergang in die Regenerationszeit vom PG noch leichter, der November wird so richtig genossen und Kraft für eine neue Saison getankt! 🙂

Advertisements