Mein erster Ausstieg aus einem Wettkampf

Geplant war es anders, gekommen ist es schlimmer! 😦

Die letzten 14 Tage lassen sich einfach nicht wegzaubern. Das musste so kommen und ich so akzeptieren. Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, dann hatte ich schon vor dem Start eine leise Vorahnung, nur Ahnen heisst nichts wissen. Jetzt weiss ich es! 😦

Seit dem gesundheitlichem Rückfall meiner Frau gabs nur wenig Schlaf, die Arbeit zudem sehr fordernd, trotzdem war ich die letzten Tage recht gut unterwegs und sehr zuversichtlich. Nur der heutige Tag, das war dann doch zuviel.
Meine älteste und meine jüngste Tochter durfte ich um 5 Uhr morgens zur Busabfahrtsstelle nach Rust (zum Europapark) bringen, anschließend mit meiner Frau, weil sie sich das gewünscht hatte, mit dem Motorrad eine Runde (220km) drehen, um dann um 13 Uhr schnell für den WK um 16 Uhr zu packen und mich dann noch für 20 Minuten in der Horizontalen auszurasten. Zudem wenig Futter heute, in den letzten 14 Tagen kaum mehr als 4 Stunden Schlaf, die Seele und der Geist angeschlagen und letztendlich noch etwas Hektik als Sahnehäupchen.

Dieser Mix ist pures Gift für den Sport!

Somit habe ich heute erstmalig einen WK schmeißen müssen. Schon auf den ersten KMtern war klar, wenn ich das zu Ende bringen will, dann muss ich alle meine Vorhaben, die recht bescheiden waren, canceln. Aber nicht mal das war genug, somit gab es nur eine Konsequenz und die war logisch und letztendlich auch richtig, ich bin beim Ganghofertrail, einem Gelände-HM ausgestiegen.

Das tut zwar weh, aber unter diesen Voraussetzungen wohl das einzig Richtige.

Markus, mein Freund, hatte zwar Anfang mit mir erbarmen, aber das nützte alles nichts. Er lief ein sehr gutes Rennen und hat sich gegenüber dem letzte Jahr um über 2 Minuten verbessert und war sehr  happy!

Gratuliere, super Markus!

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