Der FfM rückt näher

Zeit wird es, sich nun ernstlich Gedanken über das „was traue ich mir zu, wie schnell kann ich versuchen mich über den Asphalt beim Marathon in Frankfurt zu bewegen“, zu machen. Keine leichte Aufgabe und diese ist seit dem letzten Sonntag nicht unbedingt leichter geworden. 😦

Was war alles los?
Was ist das Maß der Dinge?
Ist mein Traum und somit mein Vorhaben auch realistisch?

Fragen über Fragen die sich da unentwegt auftun. Die Liste wäre problemlos zu verlängern, das für und wider beliebig verlängerbar. Was aber bleibt und sicher ist, sind Fakten und Tatsachen.

Die Fakten und Tatsachen sind unter anderem:

  • Vorbereitung läuft bis jetzt nicht schlecht, trotz einiger Schwierigkeiten bei der zeitlichen Umsetzung der TE’s
  • Physischer Trainingszustand scheint zu passen
  • Psychischer Trainingszustand ist instabil
  • Trainingsergebnisse gut/sehr gut
  • WK- Ergebnisse gut/sehr gut (3 Länder Marathon am Bodensee – neue HM-PB: 1:26:39)
  • aber seit dem Wochenende wieder Probleme mit dem linken Oberschenkel!
Das ist ein Auszug von möglichen Faktoren und Tatsachen, die das Abenteuer FfM unter 3 Stunden beeinflussen könnten bzw. womöglich werden. Allen voran die muskulären Probleme, die machen mir doch ein wenig Kopfweh, auch wenn mir mein Physio da etwas vom negativen Gefühl genommen hat. Diese ist allerdings nicht zu unterschätzen, aber laut seiner Aussage eher noch eine Nachwirkung meines vor ca. 14 Wochen erlittenen Muskelfaserrisses.
Eines wird aber mit 100%tiger Sicherheit maßgeblich Anteil am Erfolg oder dem Scheitern haben, die Psyche! Nichts beeinflusst das Ergebnis im Sport mehr als dieser Faktor. Nur wer da zum Zeitpunkt „X“ seine Höchstleistung erbringen kann, der ist auch zu Ausnahmeleistungen befähigt!
Und genau das ist es was mir derzeit fehlt, das Selbstvertrauen, der unbedingte Kämpferwille, die Fokusierung auf das Wesentliche. Umstände verhindern derzeit ein freimachen dieser positiven Einstellung, zuviel negativer Einfluss blockiert das Wachsen dieser wichtigen Komponente. Ich habe aber noch fast 4 Wochen Zeit daran zu arbeiten und wenn mir mein linker Oberschenkel nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung macht, dann bin ich trotz allem guter Hoffnung. Ein Wandel in die positive Richtung kann sich durchaus auch rasch entwickeln und darauf setzte ich meine derzeitigen Hoffnungen!
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