Es ist zum Weinen!

Mann, oh Mann, was wäre da alles möglich gewesen!

Heute doch nochmals etwas Tempo ins Spiel gebracht und die lange Treppe angegangen. Vorgenommen habe ich mir eine 4:30, denn das wäre mein geplantes Tempo für Frankfurt (unter der Voraussetzung, dass kein weiterer Rückschlag kommt). Dass es dann aber doch etwas anders, etwas schneller wurde, ist schlicht und ergreifend meiner Verfassung und den Händen von Hannes zu verdanken. Keiner der Turns war im intensiven Bereich, maximal im mittelintensiven Bereich und da an der unteren Grenze (P130).

So wie schon in den Tagen zuvor war ich auch heute wieder beinahe ohne irgendwelche Anzeichen von Schmerzen. Beinahe heisst, dass ich zwar Anfangs spüre, dass etwas im Oberschenkel nicht so ist wie es sein sollte, aber die Schmerzen sind weitestgehend verschwunden. Je länger dann das Training andauert, desto weniger spüre ich. Dies ist jetzt schon seit Sonntag so und macht mir viel Mut für Frankfurt. Dies sollte dann halt 42,2 km anhalten! 🙂

Wenn ich von Mut spreche, dann meine ich nicht den Mut zu der ursprünglichen Variante zurückzukehren, sondern den Mut doch etwas mehr zu riskieren als letzte Woche noch im Raum gestanden war. Das heisst jedoch immer noch, dass mein oberstes Ziel es ist, OHNE Probleme das Ziel in der Festhalle zu sehe, um dann die Vorbereitungen auf das Frühjahr ungehindert angehen zu können.

Eines weiss ich jetzt aber ganz gewiss, im Frühjahr, beim Wienmarathon sind die 3 Stunden kein Thema mehr.

Ich wäre heuer auf den Punkt genau in der Form meines Lebens gewesen und wenn ich bedenke, dass ich seit dem 2.10. aus dem Joker und damit aus der direkten Vorbereitung ausgestiegen bin, macht mir das nochmehr klar, dass die sub 3:00 kein Traum bleiben werden. Auch jetzt habe ich immer noch das Gefühl, dass es möglich wäre und das obwohl ich schon auf dem absteigenden Ast bin. Die Form über so lange Zeit zu konservieren und zu halten ist schlicht weg unmöglich.

In Frankfurt zählt nur ein gutes Ergebnis ohne Risiko, auch wenn es mir unheimlich schwer fällt.

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2 thoughts on “Es ist zum Weinen!

  1. Hi Lutz,

    nun ja, da liegst du natürlich nicht ganz unrichtig. Klar habe ich sehr oft über das Ganze nachgedacht und mir Gedanken darüber gemacht. Vor allem nachdem ich wieder etwas Aufwind bekommen habe und ich immer noch spüre, dass einiges möglich wäre.
    Wer von uns trainiert schon gerne so lange und mit solch einer Intensität, um dann kurz vor dem Einsammeln der möglichen Früchte zu passen. Ich denke niemand!

    Jedoch habe ich mir heuer schon mal ein Geschenk, mit dem ich so nicht gerechnet hatte gemacht und daher kann ich das leichter akzeptieren. Sicher anders wäre es, wenn Wien nicht gewesen wäre, dann ginge ich aufs Ganze, so aber werde ich mit Martin seine 3:14 angehen. Ich baue darauf, dass ich ihn sogar dazu bewegen kann, mehr als nur die 3:14 zu wollen und zu versuchen. Vielleicht gelingt es mir, dann ist sogar eine bessere Zeit als die 3:14 drin.

    Wenn das nicht klappt und Martin nicht das Tempo gehen kann, dann …. ! Ich lasse mir aber auch die Option eines langsamen FfM offen, denn auch das kann mir passieren!

    Ich werde auf alle Fälle nach allen Richtungen offen sein, oberstes Ziel wird jedoch sein, dass ich ohne Probleme (Oberschenkel) im Ziel ankomme.

  2. Hallo Christian,

    ich glaube, dass ich jetzt genau weiß was in Dir vorgeht. Glaube mir, ich fühle bis hier nach Schrecksbach wie Du innerlich mit Dir kämpfst! ;-))) Eins steht sicher fest: Du bist fitter als ich. Was hast Du also zu verlieren? Natürlich weiß ich auch, so lange Du schmerzfrei bleibst, wirst Du alles versuchen, sonst wären ja 3 Monate Training ohne richtigen Abschluss.

    Bis Sa um 17.00 Uhr Gruss Lutz

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