Abwechslung tut gut

Dieses Motto habe ich mir auf meine Fahne geheftet und versucht, etwas Abwechslung in Form eines Wettkampfes einzustreuen. Nun wird sich natürlich jeder Fragen, Sommerregeneration und Wettkampf, was soll das ?

Mit Recht natürlich, aber wer so wie ich schon so lange im niederen Niveau trainiert und nicht sehr oft gefordert wurde, der darf und kann auch mal etwas aus sich heraus gehen. 🙂

Zum WK selbst kann ich nur sagen, dass die Veranstaltung toll ist, die Veranstalter sogar die Kosten einer Videowall nicht gescheut hatten. Wenn auch das Hauptaugenmerk nicht die kurzen Distanzen waren, sondern eindeutig, wie es schon auf der HP bei der Ausschreibung steht, der 24 Stundenlauf ist. So war es auch nicht verwunderlich, dass beim HM nur sehr wenige sich meldeten, wesentlich mehr waren beim 10 km Lauf, der zur Berzirkslaufcup zählte.

Nichts desto trotz waren zumindest einige schnelle Leute an Start, die das Ganze etwas aufwerteten. Die Bestzeit lag bei 1:20:xy, also schon eine ordentliche Hausnummer.

Für mich ging es vor allem darum nicht alleine meine 30 km abzustiefeln, sondern eben in Zuge des Wettkampfes den Langen einzubauen. Eine Topzeit war nicht realistisch, jedoch unter 1:35:xy wollte ich schon bleiben. Zuviel Erwartungen hatte ich ohnehin nicht, das lässt mein derzeitiger Trainingsstand gar nicht zu. Und so motiviert ging ich auch ins Rennen.
Begleitet wurde ich von meinem Kurkollegen Walter aus Kärnten, der in Oberösterreich seine Zelte aufgeschlagen hat und in Gainberg die Fitnesswelt leitet. Einen besseren Motivator hätte ich gar nicht haben können.

Nach 1:31:39 lief ich zufrieden durchs Ziel, relativ relaxt ohne große Probleme. Die Zeit war voll OK, um mehr zu erreichen hatten einfach die Kontrahenden gefehlt. Vorne wars zu schnell und von hinten gab es keinen Druck.

Als Ergebnis konnte ich mit dieser Zeit den 5. Gesamtrang erreichen und die AK 50 gewinnen. Auch etwas! 🙂

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