HM-Wettkampf am Bodensee

Nun ist es soweit, der Countdown läuft, die Vorbereitung abgeschlossen.

Eine kurze Zwischenbilanz möchte ich im Vorfeld doch loswerden, um dann mit dem Abschlussresümee zu sehen, wie es wirklich war. 😉

Jetzt zum momentanen Zeitpunkt bin ich von dem Formeltraining, dem Experiment vom PG, nur noch geschlaucht, ausgelaugt, mental müde und körperlich ebenfalls ordentlich geschafft.

Ich bin mir auch bewusst, dass das für einen 57 jährigen Jüngling eine Portion zum Verdauen war, die ganz schön im Magen gelegen war. Naja, das war eigentlich eh klar, dass das Training kein Honiglecken sein wird, den leistungsorientiertes Trainieren ist eben alles andere als leicht. Trotzdem war und ist dieses Training auf die halbe Distanz durch die vielen schnellen Einheiten eine besondere Herausforderung gewesen. Eine Herausforderung, die Anfang gar nicht mal so danach ausgesehen hatte, doch ab der Mitte der Vorbereitung, als die Ermüdung immer mehr um sich griff, doch voll durchgeschlagen hat.

Der Rhythmus von Tempo, extensiv, Tempo, extensiv, ….. usw., war ein ständiger Wechsel zwischen Wettkampf und keiner richtigen Erholung! Wettkampf deshalb, weil die Tempoteile am MO, MI und SA jedesmal einem Wettkampf gleichkam. Denn Tempoeinheiten zwischen 6 km und 16 km in 4:00 min/km mit jeweiliger extensiver Vorbelastung zwischen 11 km – 18 km ist alles andere als lockeres gejogge.
Zumindest sind das für mich immer Wettkämpfe am Anschlag, denn fast immer einen 10 km Trainingswettkampf im 4:00 min/km Schnitt zu laufen, ist nicht gerade leicht verdauliche Läuferkost. 😉

Daher bin ich jetzt sehr skeptisch, ob das experimentelle Formeltraining, dem ich mich freiwillig unterzogen habe, auch zu dem gewünschten Erfolg, eine neue HM-PB führen wird. Aber vorher ist man sich ja nie sicher und daher lasse ich mich mal treiben und werde versuchen, mein möglichstes zu geben.

Am SO abends werde ich es dann genau wissen. Möge die Übung gelingen! 😉

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