Trainingsprotokoll – Tag 16

Kaum zu bremsen 🙂

 

Trainingsintensität:

Bedeutung, Erklärung

TT … 17×400/200 TempoTurn 17×400/200
(TempoTurn)

Trainingseinheit
10 km mit 17 x 400 m in 1:35 min (=3:57 min/km) mit 200 m Temporeduktion.

Pulsbereich schnell 140 – 148, langsam 136 – 147

Bei dieser Einheit geht es im Gegensatz zu den Wiederholungsläufen darum, eine Endzeit von 46:30 min zu erzielen. Die Zeit-Vorgabe über 400 m ist exakt einzuhalten. Während der 200 m Temporeduktion solltest du langsamer laufen, aber so schnell, dass du auch noch die vorgegebene Endzeit erzielst.

Anmerkung
Nachdem ich ja den montägigen Stundenlauf laut meinem Lauffreund Lutz etwas verbremst habe, dachte ich mir, dass ich die Sekunden heute zumindest etwas ausgleiche. Statt der 1:35 (=3:57 min/km) wollte ich zumindest die Vorgabe vom Jörg laufen, also eine 1:34 (=3:54 min/km). Letztendlich ist es dann doch anders gekommen. 🙂

Mental, Physisch
Derzeit scheint es so, dass ich in der früh und bis in den Vormittag hinein an Antriebsschwäche leide. Die bevorstehende Trainingseinheit, egal ob anfordernd oder nur locker, sind geistig eine Herausforderung. Ich schiele sogar teilweise schon auf Ausreden hin, um die TE für mich begründet canceln zu können. Erst so gegen den späten Nachmittag hinein verliert die Vorstellung der Anstrengung an grausen und die Motivation kehrt schön langsam zurück. Komisch! 😦

Körperlich fühle ich mich total fit, nichts schmerzt, nichts drückt und die Blase auf der Sohle ist mittlerweile auch Schnee von gestern.

Dieser TempoTurn (TT) war widererwarten ein Vergnügen, eine Laufeinheit wie geschaffen für das LB (Laufband). Das Fenster geöffnet, damit ich auch soviel frische Luft wie Jörg und Lutz bekomme, ging so richtig schön die Post ab. Diese ständige wechseln der Geschwindigkeit und das damit verbundene Rauf- / Runterregeln des LB macht es total kurzweilig.

Wie schon in der Anmerkung oben kurz erwähnt, wollte ich die eine oder andere Sekunde vom Montag wieder einholen und habe somit beschlossen, dass ich nicht meine Vorgabe von 1:35 (=3:57 min/km) auf die 400 m laufe, sondern mibdestens die Vorgabe vom Jörg als Basis hernehme, also eine 1:34 min (=3:54 min/km). Auch die Pausen wollte ich nicht so langsam laufen, dass ich am Schluss dann nur eine 46:30 für die 10 km stehen habe, sondern die Regenerationsphase von 200 m doch etwas zügiger angehen (spielt ja auf die paar Meter absolut keine Rolle).

Und so habe ich es dann versucht umzusetzen. Leider ist es mir nicht gelungen, sondern ich musste schneller Laufen. 😉 Heute war meine Handbremse nicht ganz so fest zu, der Geist frei und den iSH habe ich an der Garderobe abgegeben. Somit wurden aus den geplanten 1:34 min (=3:54 min/km) dann im Schnitt eine 1:32 min (=3:51 min/km) mit Ausreissern auf 1:28 min (=3:42 min/km).

Heute war’s perfekt und wenn ich meinen Puls einschätze, so sage ich mal 90% der 400er waren im  mittelintensiven (128-135) und die letzten 10% im intensiven (136-142) Bereich. Das für all jene, die gerne mit dem Puls spielen, mir ist er ja vollkommen schnurze, weil meist falsch!

Fazit
Was lerne ich daraus? Klar, wenn der Geist und der Körper eine Einheit bilden, dann kann man Berge versetzen. Heute war es eine perfekte Trainingseinheit, die vorgegebene Endzeit hatte keine Berechtigung.

Garmin Connect (Link)

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