Trainingsprotokoll – Tag 20

Die Kohlenhydratmast macht sich langsam bemerkbar 😦

 

Trainingsintensität:

Bedeutung, Erklärung

EDL … Extensiver Dauerlauf Extensiver Dauerlauf

Trainingseinheit
*****Ich wünsche dir von ganzem Herzen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!****

15 – 17 km extensiver Dauerlauf in 5:18 – 5:00 min/km.

Pulsbereich 119 – 126 oder Athletiktraining.

Mental, Physisch
Nachdem ich die gestrige TE geschwänzt hatte, war heute Pflichtprogramm auf dem Speiseplan. Und ich musste mich ganz schön überreden, um heute die Laufsohlen anzuziehen, eigentlich wenig Lust. Mir kommt überhaupt vor, seit ich wieder vermehrt Kohlenhydrate einwerfe (gezwungener Maßen), desto unwohler, träger, fauler, schwächer, lebloser, grantiger, fetter (2 kg zugelegt), kurzatmiger und geistig viel anfälliger gegenüber dem iSH wurde ich. Ja, der Sack ist momentan recht stark unterwegs, die schöne ruhige Zeit nutzt dieser Sack voll aus, um mir das „süße Leben“, im wahrsten Sinn des Wortes, schmackhaft zu machen. Und alle in meinem Umfeld helfen diesem inneren Kobold! 😦

Aber heute war nix damit, auch wenn er mir 2-3 km ausgeredet hatte, dafür musste er aber wieder ein höheres Tempo gehen. Das gefällt dem iSH überhaupt nicht, oh da wird er richtig ruhig und hat keine Puste mehr, um mir weiter in den Ohren zu liegen. 😉

Das Training als solches verlief anfangs recht zäh, die abendlichen Esshighlights waren nicht unbedingt belebend. Träge habe ich mich dahingeschleppt und keine rechte Lust wollte aufkommen. Zudem war ein ekliger Föhn in Innsbruck unterwegs, der wie immer, gegen einen arbeitete. 😦 Erst ab KM 5-6 kam ich in einen besseren Schritt, der mir weniger abverlangte. Leider musste ich etwas verkürzen, da mir ja der iSH soviel Zeit im Vorfeld gestohlen hatte, dass ich die geplanten 18 km auf 14 km zusammen stutzen musste. Der Rest fiel dem familiären Verpflichtungen zum Opfer. Eine weitere Runde, wer will noch etwas, wer hat noch nicht genug, war angesagt. Ich kann nur sagen, das ist anstrengender als ein Marathon und hat vor allem längerfristige Folgen. Diese Schwächeanfälle kosten mich wieder einiges an Schweiß und das gefällt mir absolut gar nicht.

Letztendlich doch noch ein halbwegs vernünftiges Training abgespult, wenn auch nicht in der Qualität, die ich von mir erwarte.

Fazit
Diese Feiertage sind enorm wichtig. Wichtig für die Familie, das Umfeld und wichtig für einem selbst. Man kann hier wieder viel lernen, vor allem wie man es nicht machen sollte. Nur ganz schaffe ich es nicht, noch nicht, mich auch in dieser schönen aber schweren Zeit, was das Essen angeht, dem Druck der Öffentlichkeit zu widersagen. Es ist ja die Zeit des Friedens und der Gemeinschaft. Es sollte die Familie, die Verwandten und Freunde gepflegt werden, und da darf, oder muss mal von seinen Grundsätzen und Grundwerten abweichen. Auch wenn man ganz genau weiß, dass das wieder sehr viel Energie, Schweiß und disziplinäres Verhalten mit sich bringt.

Ich bin bereit, mich dieser Herausforderung zu stellen, da ich weiß, dass ich diese schon viele Jahre zuvor immer wieder gemeistert hatte. Auch dieses Jahr wird es wieder so sein, ganz sicher. Und aus jeder Krise geht man gestärkt hervor. 🙂

Garmin Connect (Link)

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