Trainingsprotokoll – Tag 33

Es geht von alleine

Trainingsintensität Bedeutung, Erklärung
EDL … Ext. Dauerlauf Extensiver Dauerlauf  

Trainingseinheit
35 km extensiver Dauerlauf in 5:15 – 4:57 min/km.

Pulsbereich 115 – 126.

Schnee ist keine Ausrede.
Die größte Schweinerei kommt jetzt noch: 3 x 50 m Testotraining!!!

Anmerkung
Heute nur 35 km, denn übertreiben will ich nun auch nicht. Zudem hatte ich vorerst keine große Lust mehr zu laufen.

Mental, Physisch
Nach dem gestrigen Abendprogramm (Abwaageessen mit den lebenslänglich verpflichteten Gewichthaltern 😉 ), war mir heute früh gar nicht nach Laufen, Trainieren oder sonst etwas zu mite. Meine ersten leichten Ausweichmanöver, vielleicht ist es besser am Nachmittag zu starten, hat meine Frau gleich im Keim erstickt! 😦 Folglich hieß es gleich nach dem spärlichen Frühstück (praktisch nix) in die Klamotten schlüpfen und durchstarten. Bock hatte ich aber sowas von keinem, ich kann es euch sagen, null, absolut null! 😦

Aber mein gnadenloser Trainer zu Hause hatte kein erbarmen, wenn jetzt losläufst, dann geht sich das super bis zum Essen aus! Kurzer Blick auf die Uhr und, ja hallo, das aber nur wenn ich einen 5-er Schnitt hin lege! Das kann ich und will ich aber nicht versprechen. Aber gut ich probier es, aber wie gesagt, Lust hab ich keine. Raus bin ich dann bei leichtem Schneetreiben, jedoch mit der Aussicht, dass es sich verbessert, was dann auch so war.

Die ersten Km waren mühevoll, echt anstrengend. Aber so nach gut 8-9 km ging es immer leichter, der Rhythmus hatte sich eingestellt, die Zeit wider erwarten schwer OK. Zudem musste ich mir eingestehen, dass es gar nicht so anstrengend war, wie ich mir das anfangs eingeredet hatte. Ab KM 12/13 flutschte es schon sehr gut, die KM-Zeiten wurden ohne mein beabsichtigtes Zutun auch immer schneller, so dass ich mit einem berechtigten 5-er Schnitt rechnen konnte, wenn es so bleibt. Das war dann schon viel mehr als ich mir erhofft hatte.

Bei der Wende, diesmal lief ich nur die 35 km, war ich doch ein wenig überrascht, dass ich diesen Schnitt schon unterboten hatte. Huch, das war sehr gut, denn nun fühlte ich mich erst so richtig in Schwung. Kurze Pinkelpause, ein Schluck gesalzenes Wasser (hmm lecker 😉 ) und zurück gings. Halten war die Devise, den Schnitt läufst du jetzt nach Hause, hatte ich mir fest vorgenommen. Das wäre dann wieder mal besser als erwartet, voll im Zeitfenster des PG, also perfekt.

Gedankenverloren ging es dahin und bei meiner zweiten Pinkelpause ein kurzer Blick auf die Garmin, große Augen, ich bin diesen Abschnitt ohne Mühe noch schneller unterwegs gewesen. Sehr schön, noch Balast abgeworfen und weiter ging es. Jetzt, nachdem ich von der Steigerung gewarnt war, hatte ich mehr Augenmerk auf das Display der Garmin gelegt. Zu meinem Erschrecken trat wieder der Effekt ein, dass ich mit jedem Meter, den ich der Heimat und der Dusche näher kam, schneller wurde. Oh und das auch noch stressfrei, also lockeren Schrittes. Die KM-Zeiten waren dann teilweise beängstigend nieder, so dass ich mir etwas an Zurückhaltung auferlegen musste. Ganz hat es nicht geklappt, denn ich war so schön im Flow, dass es einfach zu einfach war. So ließ ich es geschehen und erfreute mich der Zeiten.

Nach gut 2:50 war ich vor der Haustüre und das Essen noch nichtmal im Ansatz fertig! Na kein Wunder, es war ja auf einen 5-er Schnitt ausgelegt und nicht schneller! 😉

Fazit
Auch wenn es Anfangs mal nicht so nach erfolgreichem Training aussieht, kann sich das in weiterer Folge doch dazu entwickeln. So auch heute und ich bin froh, dass mir mein Coach zu Hause dazu verholfen hat! 🙂

Garmin Connect (Link)

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