Eine neue schweißtreibende Trainingseinheit steht an 😉

Trainingsintensität Bedeutung, Erklärung
WHL … Wiederholungslauf Wiederholungslauf

Trainingseinheit
Neue Einheit
3 * 5000 m Wiederholungsläufe mit kurzer Pause von 800 m Trabpause in 20:45 min = 4:09 min/km.

Pulsbereich bis 154.

Jammere nicht rum, sondern absolviere dein Testotraining.

Anmerkung
Auf den ersten Blick denkt man sich, was soll da so neu sein. Na ja, statt der 4000 m halt 5000 m, na und. Bei genauerer Betrachtung aber wird es dann schon transparenter und die Tragweite auch ganz klar. Nicht nur dass er um 1 km verlängert, nein das würde nicht so schmerzen, aber die stark verkürzte Erholungsphase, die bringt’s, die geht an die Nieren. Zumindest ist das das Neue, weniger Erholung=mehr Anstrengung! 😉

Einstellung LB
Durchgängig 1% Steigung (ca. 190 HM)

Das ViagraTraining (Testotraining) habe ich in meinen Lauf mit eingebaut! 😉

Mental, Physisch
Nachdem mir das bewusst war hatte ich doch etwas Respekt davor. Hm, das Tempo über die 5 km sollte zumindest beim ersten Durchgang nicht das Problem sein, aber wie sieht das dann in weiterer Folge aus? Wie kann ich mich innerhalb der 800 m erholen und dann ein weiteres mal dahin düsen? Nach dem Motto, wird schon schief gehen, ich denke ich schaffe das ging es ab auf’s Laufband.

Heute extra dazu den Piranha SP4

Asics_Piranha_SP4
Asics Piranha SP4

aus dem  den Regal geholt, um mich mental abzustützen. Ein ganz toller Schuh, der mich bei der Wahl für Wien wieder ins Wanken bringt. Derzeit habe ich 4 Topschuhe, die ich am liebsten alle gleichzeitig tragen würde. 😉

Schon beim Einlaufen hatte ich ein recht gutes Gefühl, aber das hatte ich schon des Öfteren und bin dann abgestürzt. Nach den 2 km Einlaufen ging es los und das Hochzwirbeln auf die 4:09 hat meinen Schweiß ganz schön fließen lassen. Dieser erste Durchgang war, vor allen die ersten 3 km, sehr mühevoll. Meine Zuversicht war bis dahin nicht so groß, dass das bis zum Schluss klappen wird. Aber nachdem ich in die erste Trabpause (TP) ging, merkte ich gleich, dass ich mich sehr schnell erholte.

Beim zweiten Durchstarten dann war es bei weitem nicht mehr so eine Plagerei, ganz im Gegenteil, ich hatte richtig viel Luft nach oben. Die schweren Beine waren wie weggeblasen, es ging sehr entspannt und entkrampft dahin. So gut, dass ich locker die vorherigen 4:09 ohne große Mühe um 3 Sekunden toppen konnte. Das aber war mir erst nachher bewusst, nachdem die Erholungspause anstand. Auch da wieder sehr rasches Herunterfahren des Pulses, der sich während der Belastung eigentlich immer im unteren aeroben Bereich, so um die 143-145, bewegte.

Der letzte Durchgang war ein Heimspiel sonders gleichen. Vom Anfang an ging es dahin, dass es eine Freude war. Ich weiß nicht was da so besonderes war, aber dieser Durchgang bereitete mir überhaupt keine Schwierigkeiten. Ganz im Gegenteil, ich sah dass ich viel zu schnell unterwegs war, aber bremsen wollte ich nicht, da ich sogar das Bedürfnis verspürte, noch mehr zu forcieren. Nur das hätte wirklich den Rahmen gesprengt, das wäre mehr als nur unvernünftig gewesen. So lief ich einfach mein anfangs gewähltes Tempo bis zum Schluss durch und verzichtete dafür auf die Viagrasprints. 😉

Fazit
Derzeit scheint es so, dass ich was Ernährung, NEMs und sonstiges angeht, das optimale Programm fahre. Habe zwar noch nicht mein WK-Gewicht von 73 kg erreicht, aber mit meinen derzeitigen 75 kg und den 6,5% Fettanteil komme ich ganz gut zurecht. Ich denke, wenn ich dann am 14.4.13 in Wien mit den 6% und den 73 kg am Start stehe, dann ist einiges möglich!

Garmin Connect (Link)

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