Trainingsprotokoll – Tag 67

Eine harte Angelegenheit

Trainingsintensität Bedeutung, Erklärung
EDL mit EB … Ext. Dauerlauf m. EB Ext. Dauerlauf mit Endbeschleunigung

Trainingseinheit
35 km regenerativer – extensiver Dauerlauf

Anmerkung
Nachdem ich mitten in der Nacht in IBK angekommen war, war diese TE schon aus dieser Sicht nicht ganz einfach. Zudem, und das wiegt wahrscheinlich am schwersten, hatte ich am Mittwoch noch die schnelle TE mit „Superform“ abgeschlossen, was da sicher auch zu berücksichtigen wäre.

Mental, physisch
Nach diesem beruflichen Aufenthalt in Hamburg und den damit verbundenen Umstrukturierungen und zeitaufwendigen Reisen, war heute der 35er mit den 9 km EB angesagt. Schön, schön weil wieder Markus mit von der Partie gewesen ist. gemeinsam wollten wir diese immer schwerer werdenden Einheiten angehen. Die TE hatte ich in 4 Abschnitte zerlegt, und zwar 10k mit 5:15, 10k mit 5:10 und die letzten 6k vor der EB mit 5:05. Danach stand eine 4:10 für die 9k EB am Programm, falls es der Körper überhaupt noch hergibt! 😉

Das Wetter sehr Frühlingshaft, Temperaturen so um die 15° und Sonne pur waren eigentlich spitzenmäßige Voraussetzungen um da loszuballern. Leider nur eigentlich, denn der berühmt-berüchtigte Föhn war auch anwesend. Anfangs, also die erste Hälfte war es damit ja recht angenehm, denn da war er kaum, nicht zu spüren. Stetig im Rücken, als alter Segler weiss man was das bedeutet. Aber als wir am Wendepunkt angelangt waren drehte sich das ganze Spiel. Nun war er total von vorne und das nicht gerade zu knapp. Das konnte ja noch lustig werden.

Beim Start zur EB dann gleich mal losgeknallt, wollte ich doch versuchen das Tempo von 4:10 min/km aufnehmen. Wollte ist der richtige Ausdruck dafür. Es war nämlich rasch mal klar, das kannst du dir abschminken. Der Föhn drückte teils so heftig auf die Nase, dass ich glaubte zu stehen. Es war Schwerstarbeit vom ersten Meter an. Nach ca 3,5-4 km hatte sich das Tempo so bei 4:16 – 4:17 festgekrallt. Und schlimm war, dass ich wusste, dass das Tempo bis zum Schluss nicht durchzuziehen war. Meine Beine konnten das Tempo und den gegen mich auftretenden Wind nicht Paroli bieten. So gut ich konnte hielt ich dagegen und musste doch geschlaucht die Fakten hinnehmen. 4:18 min/km mehr gingen heute nicht.

Fazit
In Summe war diese Woche besser als erwartet, die TE’s konnte ich alle unterbringen. Zwar ist so eine Umplanung nicht gerade das Gelbe vom Ei, denn dieser gestörte Rhythmus bekommt mir nicht besonders und wirkt sich auch immer etwas negativ auf die Trainings aus. Bestes Beispiel ist da natürlich der kurze Abstand von Tempo und diesem heutigen Lauf. Aber leider musste ich diese Variante wählen, da am Montag meine Leistungsdiagnostik ansteht und ich zumindest zwei lockerere Tage für eine aussagekräftige Diagnostik brauche.

Garmin Connect (Link)

Alternativlink der TE

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