Trainingsprotokoll – Tag 83

Die Generalprobe

Trainingsintensität  Bedeutung, Erklärung
EDL m. EB … Ext. Dauerlauf m. EB Ext. Dauerlauf mit Endbeschleunigung

Trainingseinheit
Ext. Dauerlauf – 35 km mit 15 km Endbeschleunigung

Anmerkung
So stelle ich mir das vor, so soll es sein und so wird es hoffentlich dann auch sein. Fokusiert, diszipliniert und entschlossen, diese drei Tugenden sind die Erfolgskriterien für Wien.

Mental, physisch
Nachdem ja die letzte lange Trainingseinheit am vergangenen Sonntag nicht so berauschend war, war mir sehr wohl klar, dass ich vor Wien noch einmal ordentlich abliefern muss. Sozusagen als Bestätigung für meine sehr ambitionierten Ziele. Und in dieser Woche hatte ich doch mehrfach gemerkt, dass es schön langsam wieder etwas bergauf geht. Mental vor allem, den körperlich hatte ich nicht so das Gefühl, dass es schlecht wäre, aber geistig war ich irgendwie leer.

Daher verordnete ich mir am Mittwoch nach der harten 4 x 4000 TE einen zusätzlichen läuferischen Pausentag. Statt als Vorbelastung am Freitag einen 18er abzuspulen, entschloss ich mich für ein Alternativtraining a la‘ Tennis. 🙂 Diese 2 Stunden Tennistraining haben mir ganz gut getan, einfach mal etwas anderes als Laufen und doch Bewegung auf hohen Niveau.

Heute wieder das selbe Bild wie schon in den Tagen zuvor, trübe Suppe. Da ich seit der Türkei noch mehr zu einem Weichei mutiert bin, verzog ich mich wieder ins Studio und bediente mich der Hass-Liebe, dem Laufband. Zuvor hatte ich mir aber eine klare Strategie auferlegt, die lautete, konzentriert und in zwei Stufen die ersten 20 km anzulaufen und dann die EB mindestens in der letztjährigen M-Durchschnittsgeschwindigkeit zu bewältigen. Diese wäre eine 4:16/4:17 und somit würde diese Einheit gegenüber der letztjährigen um 5 – 6 Sekunden schneller sein. Wenn man dann den eintretenden WK-Faktor dazu nimmt, dann müsste es sich doch mit einer 4:10 – 4:12 ausgehen. So meine Spekulationen in Hinblick auf Wien und im Vorfeld dieser TE.

Gesagt getan, den ersten 10er mit einer 5:14 gelaufen, den zweiten 10er strategisch schneller, also in einer 5:08 und dann eben mit ca. 4:15/4:16 diese 15 EB gelaufen. Und siehe da, es war heute eine ganz andere Trainingseinheit, ein ganz anderer Läufer als das letzte mal. Heute war ich ganz entspannt, fokusiert und auch entschlossen, diese TE auch entsprechend umzusetzen. Und wie so oft in meinem Läuferleben, wenn der Kopf, der Geist willig ist, dann ist es auch der Körper.
In keiner einzigen Phase des Laufes war ich in Not, hatte immer Luft um schneller zu werden und nie das Gefühl, dass ich am Abgrund stehe und die TE abhaken müsste. Ein sehr gutes Gefühl, eine befriedigende Trainingseinheit, die Beweist, dass es im hohen Maß nur auf die mentale Verfassung ankommt. Natürlich muss es der Körper schon drauf haben, aber bei einem solche Trainingsprogramm, das PG uns da auferlegt, ist das sicher gegeben.

Fazit
Das war heute ein nahezu perfekter Lauf, der mir wieder viel Zuversicht und Motivation für Wien einhaucht.

Garmin Connect (Link)

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8 thoughts on “Trainingsprotokoll – Tag 83

    1. Jou Christian – hod alles wundäbor geklappt – dä Ralf aus Petersberch hod än Alex mit sei Auto direkt vür dä Haustür obg’setzt. In Bad Schnüdelhausä übrigens ä subbä Wedder – wolkenlos und noäch 2 Wochä Schwitz endlich ämol ä bissle Abkühlung 🙂 Die genießä mer etz nu sou lang bis in Bullbach und Pforzheim widdä über die Hitz gejammert wädd 😉
      Die Langsamjogger-Dürgai-Vodos sen etz allesamt oubä:
      https://plus.google.com/photos/118348027473831234448/albums
      FROHE OSTERN !!!

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