Ziel klar verfehlt !

Nichts ist nur zum Abholen

So, nachdem ich nun den ersten Abstand gewinnen konnte, gibt’s den schon angekündigten Bericht.

Beginnen möchte ich natürlich mit dem Freitag.
Freitag sollte der Start in eine neue Zeitrechnung sein. Aufgebrochen sind wir schon um 0800, vollbeladen mit Freude auf das kommende Ereignis, vollbeladen mit Hoffnungen und Erwartungen und vollbeladen mit dem notwendigen Gepäck.

Schon während der Fahrt wurden einzelne Gespräche mit Henrik, als auch SMSen mit Martin ausgetauscht, um sich so optimal als nur möglich für den Ort des Geschehens abzustimmen. Alles Bestens, alles gut.

Die Marathonmesse war erster Anlaufpunkt, um sich schon mal den Startplatz zu sichern. Meine als auch die von Markus waren zum Abholen bereit. Und schon bei dieser ersten Kontaktnahme mit dem Geschehen zeigte sich eine gewisse Abwehrhaltung gegenüber uns. Beim Startnummernstand war ich zwar mit allen notwendigen Vollmachten vom Markus ausgestattet, doch das rechte nicht. Reichte nicht, weil die zwar höfliche, aber nicht umstimmbare Lady unbedingt von mir einen Ausweis wollte. Ich aber keinen Ausweis von mir mit hatte und somit etwas säuerlich den ganzen Weg zurück zum Auto nehmen musste, um diese kostbare Nummern in Empfang nehmen zu können. 😦 Aber nach dieser ersten Problembewältigung konnten wir die Messe etwas genauer unter die Lupe nehmen. Als Höhepunkt des Tages war Haile zu Gast und das Interview unterstreicht wieder mal, warum dieser Ausnahmesportler so beliebt ist. Ein Star zum Anfassen! 🙂

Der Abend war dann mit dem üblichen Programm gefüllt, heißt Nahrungsaufnahme mit anschließenden Kabarettprogramm. Hier allerdings passierte wahrscheinlich schon der erste Fehler. Zu Gast bei einem traditionellen Gastlokal in Wien bestellte ich eine meiner Lieblingsspeisen, Rippelen (besser bekannt als Spareripps). Und weil diese auch in einer Chilivariante zu haben waren, eben diese scharfen Fleischknochen. Volle Lecker und zart wie ….. hmmmmmmm! 🙂 Zum Abschluss noch einen Gutenachtdrink und das war’s dann.

Samstag dann das große Hallo mit den Greifkollegen Henrik mit Frau, Martin mit Frau und Andre mit Frau. Echt eine tolle Sache, phantastisch und wieder ein unvergessliches Erlebnis. Jungs ihr seit echt eine Wucht, einfach schön euch zu kennen und mit euch solche Events erleben zu dürfen.

Der Tag war dann gefüllt mit Einkaufsbummel, Shoppen bis zum Abwinken. Für mich etwas weniger, hatte ich mich doch vom Restprogramm am Nachmittag ausgeklinkt, um etwas zu entspannen und auch noch die für diesen Lauf vorbereitete Eigenverpflegung von Markus und mir zur Messe zu bringen. Also recht entspannt.

Am Abend dann um 1830 die große Runde beim Chinesen im Donaupark. Hier durfte ich erstmals die Katja und den Karl in Natura begrüßen und mit ihnen das eine oder andere Wort austauschen. Auch hier wieder von Anhieb weg viel Sympathie, Sport verbindet, Sport eint. Ich freue mich riesig eure Bekanntschaft gemacht zu haben und hoffe, dass noch einige gemeinsame Treffen stattfinden werden. Danke für die Organisation.

Und hier an diesem Ort denke ich, dass ich mir dann das läuferische Grab geschaufelt habe.
In der Euphorie, dem Gruppenerlebnis hatte ich alle Vorsicht über Bord geworfen und ganz das Ziel aus den Augen verloren. Anders kann ich das nicht bezeichnen, denn wer versucht sich so akribisch und gewissenhaft auf so ein Ziel vorzubereiten, dem sollten nicht schon vor der Ziellinie die Zügel aus der Hand gleiten. Hier denke ich, habe ich das Fass zum überlaufen gebracht, hier hatte ich meine Geschmacksnerven nicht im Griff. Bestellt wurde wieder ein Gericht der Chiliserie, also scharf und darüber hinaus auch noch, da zu wenig scharf, etwas zusätzlich nachjustiert. Macht mir an und für sich nichts aus, nur am nächsten Morgen stand der Run meines Läuferlebens am Programm. Da sollte man den Fokus schon richtig im Auge behalten und nicht hemmungslos drauflos fressen! 😦

Sonntag, der große Tag
Genau nach Plan die innere Uhr gestellt, wunderbar geschlafen und bestens gelaunt. Das Frühstück mit Henrik, Martin, Andre und Markus war wieder ein Erlebnis. Wir haben viel gelacht, gescherzt, den Tag richtig gut beginnen lassen.

Letzte Vorbereitungen wurden getroffen, alles perfekt und zur vollsten Zufriedenheit erledigt. Gemeinsam ging es dann zum Start, bestes Wetter war vorausgesagt, die Sonne lacht herrlich herunter, der Wind nicht vorhanden. Top, alles perfekt, nichts stand mehr dem großen Fest im Wege.

Punkt 0900 hieß es dann Leinen los, ab jetzt gilt es. Wie schon letztes Jahr hatte ich einen guten Start, kam leicht weg, die Hindernisse stellten kein Problem dar und ich konnte mich recht schnell die geforderte Pace erreichen. Aber eines machte mich da schon ein wenig unsicher, es lief nicht rund, nicht so leicht wie ich das aus dem Vorjahr und den anderen WK kannte. Nichts aufregendes, doch irgendwie befremdend.

Eine unglaublich tolle Sache war, als ich so bei ca. 2 km war, sprach mich neben mir ein Läufer an. Du bist letztes Jahr auch gelaufen! Ich, ja. Er, du bist knapp 3 Stunden gelaufen! Ich, ja. Wieso weißt du das? Ich war bis kurz vor Schluss in deinem Windschatten!!! Na da staunte ich nicht schlecht. Meine Frage, und Ziel heuer? 2:59! Na dann, wenn du willst, laß uns das gemeinsam machen. Von da an waren wir wie Zwillinge! 🙂 Einmalig und im Nachhinein schade, dass ich nicht weiß wie es ihm ergangen ist!!! 😦 Ich hoffe, er konnte sein Ziel erreichen.

So liefen wir beide, Seite an Seite, mal er vorne mal ich KM für KM dahin, bis …. Ach du meine Güte, was soll denn das? Der zuvor doch schon recht ausgiebig geleerte Darm meldete sich ohne große Vorankündigung. Anfänglich dachte ich, das kann nicht sein, wird sich in Gas auflösen, aber ab KM 5-6 war klar, nur ein Zwischenstopp verhindert schreckliches. Schweren Herzens machte ich das meinem Laufpartner klar, was solls. Und ab ging es in die Büsche, die Schamgrenze ist da sehr nieder, speziell wenn man bei einem Marathon auf PB unterwegs ist. Als ich mich aus der nicht vorhandenen Deckung auf die Piste machte, lief Markus auf mich auf und seine Frage, was ist, schmerzte doppelt.

Das war ein Faustschlag mit voller Wucht, der hat sehr sehr geschmerzt. Trotzdem war ja zu diesem Zeitpunkt noch nichts vergeigt. Klar, die Zeit musste ich irgendwie kompensieren, zeigte doch meine Uhr einen fatalen Durchschnitt an. Statt der geforderten 4:12/4:13 min/km waren es schlagartig 4:22/4:23 min/km. Ich habe dann versucht etwas das Tempo anzuziehen um etwas an Boden gut zu machen, aber es lief einfach nicht rund. Jetzt bestätigte sich mein erster Eindruck, es bereitete mir mehr Mühe als ich erhofft hatte. Ich konnte mich zwar wieder recht rasch von Markus absetzen, aber der Aufwand war beträchtlich. Hochgerechnet waren das ca. 2 Minuten, die ich da liegen gelassen hatte.

Kaum in Schwung kündigte sich ein weiterer Boxenstopp an. Ich hätte am liebsten losgeheult. Rein in die Stauden und Hose runter. Bei einer Kompressionshose eine leichte Sache. 😦 Dann wieder raus und die paar wenigen Sekunden die ich gut machen konnte, waren im Eimer. Ab dieser Erkenntnis hatte mein iSH seine großen Auftritte. Er konnte sich gar nicht mehr bremsen. Seine Kreativität war schier unerschöpflich. Mittlerweile waren es schon 3-4 Minuten auf meinen geplanten Vorwärtsdrang und ein zunehmend auseinaderbrechender Geist und auch Körper verhieß nichts Gutes mehr. Die nächsten Km versuchte ich noch zu kämpfen, aber als Markus wieder auf mich auflief war mein Wille gebrochen. Geist und Körper waren nicht mehr bereit sich der neuen Situation entgegen zu stellen und den Kampf aufzunehmen. Es war total deprimierend und zum aus der Haut fahren.

Markus wollte mich zwar noch motivieren mit hänge dich hinten rein, was ich kurz auch versuchte, aber ich war wie man so schön sagt, gebrochen. Ich hatte den WK innerlich schon aufgegeben. Ich sagte nur mehr zum Markus lauf ich steige aus! Mental war ich geschafft, der iSH hatte ganze Arbeit geleistet. 😦

So quälte ich mich dann dahin, die Gedanken waren allesamt auf Ausstieg ausgerichtet. Beim HM sollte es soweit sein, denn da stehen meine getreuen Begleiter, dort kann ich es ihnen sagen und dann zum Duschen gehen. Nur als ich an der Abzweigung angekommen war, keine Spur von meinen Leuten? Ok dachte ich mir, gehst jetzt raus oder schaust ob sie weiter hinten stehen. Ganz so ohne Info wollte ich nicht das Ganze beenden. Wenn dem so ist, dann gehe ich halt bei 25 km raus, auch egal. Und siehe da, bei 21,5 standen sie. Da ich sie bzw. sie mich aber erst im letzten Moment entdeckten, konnte ich nur ein eindeutiges Signal geben. Dass sie schon von Markus über mein Vorhaben informiert waren war die Reaktion von meiner Frau richtig, sie ging ins Zielgelände, damit ich die restlichen Sachen bekommen kann. Nur ich war mir nicht sicher ob sie mich auch verstanden hatten. In dieser Unsicherheit lief ich, besser gesagt, quälte ich mich von einem KM zum nächsten. Und als bei KM 25 ein Dixibesuch unausweichlich war, da hatte ich so etwas von die Schnauze voll, ich kann es euch gar nicht beschreiben.

Als ich dann den jungen Mann bei der Getränkestelle um den Weg zum Zielgelände fragte, da war er erst überfordert und nach nachfragen bei einem Kollegen bekam ich die Auskunft, weiß er nicht genau, das Beste wäre die U zu nehmen. Hm, schön und wo ist die Nächste? Weiß ich nicht war die Antwort! Super, jetzt hatte ich schon wirklich alles hingeschmissen, aber der Weg zurück konnte nicht geklärt werden. Somit frustriert die Entscheidung getroffen, jetzt läufst bis KM 30, denn da stehen sie alle nochmals. Die brauchen ja auch eine U und ich könnte dann mit ihnen und nicht alleine und einsam den Weg ins Zielgelände antreten.

Schwere KM, wenig Freude, ständig wird man überholt. jetzt weiß ich erst wie das ist, wenn man ständig überholt wird und sich wie eine Schnecke vorkommt. Als ich dann bei KM 30 angekommen war keine Spur von Eveline, Veronika und Paul. Ich konnte mir nur vorstellen, dass sie auf Grund meiner Verspätung gegenüber dem Markus weitergezogen sind, um ihn ja nicht im Zieleinlauf zu verpassen. OK, das sollte auch nicht sein, nur was tun? Gehe ich jetzt raus und such mir eine U-Station, oder baue ich darauf dass sie sich eventuell doch weiter vorne positioniert hatten. Viel Zeit zum Überlegen hatte ich ja nicht, also weiter geht’s. Mit immer größeren Unwillen und nun auch körperlichen Schmerzen. Die ganze Spannung war raus und das machte sich ordentlich bemerkbar. Alle die betäubenden Substanzen, die man im Normalfall aufbaut, die fehlten und das hat mir mein Körper zum verstehen gegeben. Das war harte körperliche Arbeit, von der geistigen gar nicht zu reden. Irgendwie habe ich mich halt bis zum Lusthaus bei KM 33 geschleppt und dann beschlossen, als keiner meiner Begleiter in Sicht war und ich die 35er Marke zu sehen bekam, dass ich es zu Ende laufe, egal wie ich das mache. Gefühlt hatte ich mich zu dem Zeitpunkt wie ein Schwerverletzter.

Ab KM 37 lief ich auf eine junge Frau auf, die kurz durch ihren Freund in Jeans begleitet wurde, aber aus dem letzten Loch pfiff. Da war sie meine Chance die letzten KM doch noch halbwegs über die Runden zu bringen. Ich bot mich als Begleiter und Motivator für das Finish an. Und das war dann sehr gut, somit war ich abgelenkt und sinnvoll im Einsatz. Gemeinsam haben wir das Ding dann nach Hause gebracht, sie hatte eine mords Gaudi und ich einen mords Frust!

Im Ziel dann eine schöne Begrüßung durch Henrik und Martin. Kurzer Austausch, Gratulation dem Henrik zu seiner neuen PB und Martin zur ebenfalls sehr guten Leistung. Gemeinsam konsumierten wir dann gleichmal ein paar Erdinger alkoholfrei, um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen.

Beim Treffpunkt dann der erste deprimierender Kommentar meiner Frau! Was machst du den? Hä? Ich verstand nicht ganz. Nach den Aufklärenden Worten war klar, dass sie deshalb nirgends zu sehen waren, weil sie der Meinung waren, dass ich aus dem Rennen bin. Und ich, der geglaubt hatte, sie würden eh sehen wo ich umgehe quälte mich über den Parcours. Das hochgepriesene App zum beobachten der Läufer war nach kürzester Zeit außer Gefecht, funktionsuntüchtig! Somit war alles klar.

Markus mein Laufsohn erlitt leider ebenfalls eine Ohrfeige, wenngleich die 3:14 von ihn doch eine gute Marke sind. Aber sie waren seinen Schilderungen nach hart erkämpft. Krämpfe waren die Begleiter auf seinen letzten Drittel. Scheint so, dass die sehr schnell zunehmende Erwärmung, Start ca 11° und 1 1/2 Stunden später gleich 17/18°. Im Ziel um 12°° sogar nahe 20° C. Ich muss sagen, dass ich die Temperatur nicht so schlimm empfunden habe, aber ich hatte auch nicht so ein hartes Tempo zu gehen.

Fazit
Die Veranstaltung war wieder Top, das Zusammentreffen mit den Greifianern aus fern und nah wieder eine ganz tolle, schöne Sache. Es hat wieder sehr viel Freude gemacht, ein paar Stunden mit euch zu verbringen.

Den WK als solches hake ich ab, was anderes bleibt mir auch nicht über. Vergessen werde ich ihn nicht so schnell, denn es war eine schmerzliche Erfahrung. Man kann immer mal einen schlechten WK laufen, nur sollte man sich nicht selbst durch Anfängerfehler aus dem Rennen nehmen. Alleine deshalb werde ich diesen Marathon sehr lange als mahnendes Beispiel im Gedächtnis behalten.

Meine Tagesform hätte wahrscheinlich auch ohne diese Ausritte nicht zum Erfolg gereicht. Das hatte ich insgeheim schon nach den ersten KM gespürt, es lief in keiner Phase richtig rund.

Das Ziel und die Zieldefinition bleiben bestehen, daran ändere ich nichts. Die 2:55:xy sind zu schaffen, wenn nicht gestern in Wien, dann halt möglicherweise im Herbst. Der Herbst ist somit wieder in den Vordergrund gerückt. Ursprünglich wollte ich da nur einen schnellen HM laufen und eventuell noch einen Genussmarathon. Mit dem Geniesen ist es somit vorbei, die Herbstvorbereitung wurde mit heutigem Datum gestartet. 🙂

Ergebnis VCM

Fotostrecke

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8 thoughts on “Ziel klar verfehlt !

  1. Sehr beeindruckender Bericht man leidet förmlich mit dir. Da kam ja eine Menge zuzsammen so ein Anspruchsvolles Ziel ist immer ein Gratwanderung zwischen Highlight und Absturz an so einem Tag muß ALLES stimmen.Leider gibt es so Tage wo es trotz bester Vorbereitung nicht richtig läuft immer wieder, wenn so ein Tag gerade am Wettkampf auftritt ist das doppelt bitter dann dazu noch deine unfreiwilligen Stops und das Rennen war gelaufen. Aber so kennen wir dich analysieren was falsch gelaufen, ist lehren draus ziehen und den Focus auf das nächsten Marathon das Ziel nicht aus den Augen verlierend.

    1. Ja Helmut, ich war irgendwie etwas verwöhnt von den zuvor eingefahrenen Erfolge. Dass es mal so kommen kann/muss, das war mir zwar klar, nur nicht zu diesem Zeitpunkt. Wenn dies letztes oder vorletztes Jahr so gewesen wäre, na klar, da war die Vorbereitung nicht so gut. Dieses Jahr war ich mir recht sicher, dass das Minimalziel, die 3 Std, kein Thema sein werden. Daher habe ich auch kein weiteres Ziel als erstrebenswert eingeplant. Das hat natürlich zu diesem herumeiern/herumquälen mit, soll ich aussteigen, oder doch nicht, geführt.

      Daraus erkennt man wieder, nichts ist nur zum Abholen, sozusagen eine gemähte Wiese!

  2. Soeben sehe ich die erschütterternden Bilder aus dem Zielbereich des Boston Marathons: Bombenanschläge haben 2 Tote und 22 Verletzte gefordert, zwei Bomben sind im Abstand von 10sec unter der Zieleinlauftribüne explodiert. Zwei weitere Bomben wurden entdeckt. Hoffen wir, dass der Zugriff von Terror auf großartige Sportveranstaltungen unterbunden werden kann.

  3. Bis zum Dixi hattest Du noch eine Chance und es hätte da auch noch die Möglichkeit gegeben mit voller Hose zu laufen, aber wenn man keine 100000$ als Siegprämie bekommt, dann lohnt das auch nicht(eine norwegische Spitzenläuferin hat alles beim New York Marathon unbeirrt freigegeben und man hat ihr dann wo immer es ging in vollem Lauf mit dem Feuerwehr C-Rohr die Hautpflege besorgt – sie siegte!).
    Beim Lesen Deines Berichtes habe ich mitgelitten; es ist auch nicht so gut immer auf die Uhr zu schauen, wenn das Laufgefühl stimmt – einfach laufen. In 14 Tagen würde ich mal einen HM auf Rekordzeit laufen. Das habe ich nach meinem NY-City Marathon 1986 gemacht; es war ein 25km Lauf bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften: unter 1:40! Allerdings im November bei mäßigen Temperaturen, aber die Eisheiligen kommen ja noch. Christian, Du hast es drauf, aber mit Gewalt wird es nicht gehen, lauf Dich einfach frei, nicht verkrampfen. Toll, dass Du diesen Marathon zu Ende gebracht hast, der iSH wird sich scwarz geärgert haben 🙂

    1. Vielleicht rein rechnerisch ja, aber man merkt ob es realistisch ist oder nicht. Wobei dies nur unter besten Voraussetzungen so zu sehen ist. Die waren bei mir nicht gegeben.
      Thema iSH:
      Das will ich auch hoffen, dass er sich grün und blau geärgert hat. Diesen Sieg konnte ich wenigstens für mich verbuchen. Wobei ich durch die nichtmehr vorhandene Körperspannung nun einige muskuläre Wehwehchen habe. Aber das vergeht.

      Keine Sorge Volkhart, mit Gewalt gehe ich da nicht ran. Niederlagen machen mich höchstens stärker, das kenne ich schon aus unzähligen WK auf anderer Schiene. Und aus den begangenen Fehlern kann ich sehr wohl meine Rückschlüsse ziehen. Es ist mir auch klar, dass ich mich nun auf einem sehr schmalen Pfad was die Leistungserbringung zum Zeitpunkt X befinde. Ich kann nicht so wie manch Jüngere so mir nix, dir nix auf Kommando die Leistung abrufen. Da bedarf es doch einer überlegteren Vorgehensweise.

      Ich habe noch einige kürzere Strecken am Programm und da werde ich so das eine oder andere mal versuchen, eine gute Leistung zu erbringen.

    1. Danke Markus.
      Du kennst mich ja mittlerweile ganz gut. Sobald ich nicht mehr an mich glaube, spiele ich Schach! 😉

      Vielleicht kann ich dich zu einem weiteren gemeinsamen Versuch im Herbst (München) animieren! 🙂 Da fällt dann schon mal das Essen als Ausrede flach! 😉

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