Start beim iWelt Marathon Würzburg

Nach längerem Hin- und Her habe ich mich nun doch durchgerungen, dass ich das Frühjahr nicht mit einem völlig verkorksten Marathon abschließen möchte. Ursprünglich hatte ich ganz andere Dinge im Kopf, doch die ein oder anderen Kommentare meiner Lauffreunde,

  • Christian, das geht nur, wenn mir hilfst. Ich zähl‘ auf Dich!
  • Ich sehe es kommen, von den selbsternannten 3 Musketieren (Lutz, Christian, Jörg) wird in diesem Frühjahr ausgerechnet der, der am schlechtesten über den Winter gekommen ist, als einziger die sub3 schaffen, nämlich Jörg in Würzburg! Ich drücke dir jedenfalls die Daumen dafür!!!
  • Deshalb will ich ja den Christian mit im Boot haben! Die sub3 waren mal ein gemeinschaftliches Ziel, das habe ich nicht vergessen. Egal, wie es ausgeht, wird es Lutz sowieso am ehesten verschmerzen, der hat die „2“ schon vorne stehen.
  • Der Christian muss einfach kommen! Ich appeliere an seine Menschlichkeit! 😉
  • Christian das sind noch 4 Wochen, da kann man mental auch wieder stark werden. Du hast sogar 1 Woche mehr wie ich und die bessere Form. Nun gib Dir mal einen Ruck. Selbst wenn es dann in Würzburg nicht klappt, das gibt ein tolles Event: Martin, Jörg, Alex, Andreas, Lutz, Christian, Lars hört sich das nicht gut an?

als auch die Chance einen weiteren Lauf mit meinen Running Kumpels machen zu dürfen, haben da dann das Pendel in Richtung Würzburg ausschlagen lassen. 🙂

Ein weiterer Grund dort vor Ort die Lage zu erkunden war, der Jörg wird ein Jahr älter und da will ich ihm persönlich dazu gratulieren. Eine vielleicht einmalige Chance. 🙂 Zudem kommt natürlich, dass ich merke, mein Körper kann einiges, gestern wieder gesehen besser gesagt gespürt, das kann es doch in Wien nicht gewesen sein!? Klar, es ist nicht so einfach, das mentale so einfach wegzustecken, aber in Würzburg steht nicht so sehr das Ziel 2:55:xx am Programm, sondern vielmehr einen für mich akzeptablen Marathon  gelaufen zu sein. Und das war er in Wien definitiv nicht, da ging einiges schief.

Ich fahre da rauf, um mit den Jungs eine Event zu feiern, mit ihnen gemeinsam an einem Wettkampf gemeinsam teilnehmen zu können und vor allem Jörg an seinem Geburtstagswochenende als Begleitung an seiner Seite zu sein. Hier geht es mir primär um das Gemeinschaftserlebnis, natürlich aber auch um eine gute Zeit.

Was ist eine gute Zeit?
Das mag in Anbetracht der gelaufenen Zeit in Wien zwar etwas komisch klingen, den 3:21 sind nicht ganz so eine schlechte Marke, aber wenn man weiß dass das mittlerweile Standard sein sollte, dann ist doch eine gewisse Unzufriedenheit nicht unlogisch. Wobei mich weniger die Zeit wurmt, sondern vielmehr wie diese zu stande gekommen ist, das war frustrierend ohne Ende. Und genau das will ich aus meinem Gedächnis ausradieren.

Das Wienfeeling aus 2012 möchte ich wieder verspüren, mit oder ohne PB!

Auf alle Fälle freue ich mich nun doch sehr, dass ich mich dazu überreden konnte. Jungs, wir sehen uns in Würzburg!!! 🙂

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