10,5 km beim Bäcker Ruetz HM

Ursprünglich war es etwas anders geplant und gedacht. Aber es kommt öfter mal Anders als man denkt.

Der als HM ausgelegte Trainingslauf im MRT (MarathonRennTempo) entwickelte sich eigentlich ganz gut. Das Wetter war entgegen der Prognose sehr gut, die Sonne hat sich wunderbar gezeigt und die Temperaturen sehr angenehme 13-14 Grad. Einzig der in den Feldern auftretende Wind, der gemeinerweise und anscheinend dort so eine besondere Art, ständig auf die Nase blies, war etwas störend. Ansonsten alles bestens.

Los ging es um 10 Uhr, der Start verlief sehr zügig. Schnell habe ich mich auf das Tempo für Würzburg eingestellt, schon nach 2-3 km war ich in der Spur. Es hat sich um dieses Tempo recht schnell eine Gruppe gebildet, die gemeinsam das Tempo machten. Meine Intension war es möglichst effizient und stressfrei diesen HM abzuspulen, um für Würzburg schon einen kleinen Vorgeschmack zu bekommen.

Ziel war es auch, dass ich möglichst wenig Körner liegen lasse, da ich derzeit das Gefühl habe, jegliches Tempo macht mir zu schaffen. Das spielt sich weniger im Körper ab, sondern vielmehr im Kopf. Der Körper kann sehr viel, das merke ich immer wieder, nur der Kopf lässt es nicht so richtig zu. So auch dieses mal. Somit beschloss ich kurzentschlossen nur eine Runde zu laufen und dann das Rennen zu beenden. Es hat mich mental sehr gefordert und das ging 1:1 in die Beine durch.

So festgelegt hatte ich mich dann als Zugmaschine der 4er Gruppe an die Spitze gesetzt und bis zur Wende angeführt. Das war dann auch gut so, ich hatte eine Aufgabe und dadurch fiel es mir eine Spur leichter.

Ich denke, dass die Entscheidung etwas an Substanz, mentale, nicht körperliche Substanz, zu sparen die Richtiger war. Klar könnte man sagen, da hättest du durch müssen, denn solche Phasen gibt es in einem WK immer wieder mal, nur diese Phasen sind momentan recht stabil und nicht nur sporadisch. Sich da all zu sehr zu quälen halte ich für mich derzeit nicht sehr sinnvoll. Gelegentlich ist weniger mehr, um Volkhart mal zu interpretieren. So habe ich halt nur die 10,5 km gelaufen, das vorgenommene MRT war gegeben und somit den Zweck, ein wenig das MRT-Gefühl zu üben, erreicht.

Wie es allerdings dann in Würzburg aussieht, das lass ich mal einfach stehen. Ich glaube alles ist möglich. 😉

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