Herbstzeit ist Auszeit

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Hallo Lauffreunde,

nach reiflicher Überlegung und Abwägung aller Fakten und Risken bin ich nun doch sehr schweren Herzens zu dem Entschluss gekommen, dass ich diesen Herbst ganz der Regeneration und dem Wiederaufbau widmen werde.

Ich merke ganz einfach, dass derzeit einiges nicht so rund läuft wie ich mir das wünsche und erwarte. Mein Körper signalisiert mir unmissverständlich, dass ich etwas mehr auf ihn aufpassen soll. Die derzeitigen unschönen Beschwerden erfordern einfach eine Nachschau. Jetzt über die Stränge zu schlagen wäre gefühlsmäßig nicht sehr ratsam und bringen auch nichts.

Vielmehr werde ich die Herbstzeit dazu nutzen, diesem Problem auf den Zahn zu fühlen, es zu beseitigen versuchen und im Anschluss daran dann den Neuaufbau für 2014 starten.
Diese Entscheidung bedingt, dass ich ALLE meine geplanten Wettkämpfe gecancelt habe. Ich werde aber trotzdem versuchen den Umfang an Laufkilometern ohne Hast und Eile hoch zu halten, um bei Aufnahme des Leistungstrainings eine nicht zu große Kluft aufzuweisen. 😉

Einzige Zielvorgabe die ich aus derzeitiger Sicht habe und die ich versuchen werde umzusetzen, ist das Trainingslager bei Andre‘, mit dem abschließenden Goitschesee-Marathon mit ihm. Aber bis dahin kann sich noch einiges ändern.

Leider ist somit der von mir forcierte und großartig ausgesprochene Vergleich von Markus und mir gegen den Rest der Truppe hinfällig. 😦 Ich werde aber mit Markus bei seinem Münchenauftritt mit dabei sein und ihn und alle anderen Starter der PG-ler tatkräftig unterstützen und anfeuern.
Markus weiß schon Bescheid, sollte sich ein Partner, eventuell Martin, wenn Jörg nicht auf den Zug aufspringt finden, so besteht noch die Chance mit Markus auf das Stockerl zu springen. Sollte Jörg die Herausforderung mit Martin zusammen annehmen, da bin ich mir eben nicht sicher, so hat sich das natürlich erübrigt. Wenn dem so ist, dann wissen wir wenigstens jetzt schon wer die rote Laterne in der Hand hält. 😉

Abschließend bleibt mir nur noch, die Pipi, wie Jörg so treffend formuliert, in meinen Augen zu trocknen, den Mund abzuwischen und den Focus 2014 ins Auge zu fassen.

Macht es inzwischen gut, wir sehen uns! 🙂

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15 thoughts on “Herbstzeit ist Auszeit

  1. Hallo Christian, ich raffs immer zuletzt :-(, daher meine später Kommentar Ich denke das erste Mal bist Du in Wien angezählt worden ! Bei Deinem Hausmarathon, das war eine riesige Enttäuschung ! Ich habe in Deine Augen gesehen im Ziel, aber da hast Du mir das erste Mal gezeigt, was es wirklich heißt wettzukämpfen !!!!
    Du bist und bleibst mein großen Vorbild und ich weiß, dass du stärker denn je zurückkommen wirst, wenn deine Pumpe wieder einwandfrei schlägt !!!
    Ich wünsche Dir bis dahin the joy of running und vielleicht liest du das eine oder andere Buch über Ernährung (die ketogene natürlich :-)).
    Auch ich werde im nächsten Jahr innehalten mit der PB Jagd und mich zum ersten Mal in die wirklich Ultramarathonszene wagen: Rodgau (ist ja noch kein wirklicher Ultra), evt. Rennsteig und dann Biel.
    Wir sehen uns bei André zum Goitschemarathon im Mai !!

    Keep on running !

  2. Auch an dieser Stelle nochmal von mir respekt vor deiner Entscheidung die dir mit Sicherheit nicht leicht gefallen ist meiner Einschätzung nach wird dir dein Körper das mit erhöhter Leistungsbereitschaft im nächsten Jahr danken. Wenn wir auf unsere körpersignale hören werden wir noch bis ins hohe Alter Leistungsmäßig auf hohem Niveau laufen können und Spaß dabei haben!!

  3. Gräm dich ned sou arg, Christian – nutz die Konsolidierungszeit ganz äfoch däzu, üm NUCH MEHR Spaß bei dä Sachä zu höm.

    Gugg doch bloß än Alex o – der wor 2011 (also nu gor ned ämol sou arg lang harrä) nu drauf und do, o die 3:15 hie zu joggä. Öbbä wos seitdem stattdessä aus ihm wor’n is, wessd du jo 😉
    Öbbä irchendwie gedds ihm trotzdem weiterhin sauguäd 😉

    Und entgeechä än Lutz sooch ich etz äfoch ämol: mir sen allesamt nu sou jung … und mir könnä sogor NUCH JÜNGER wer‘ … dös hod jeder selber in dä Hand.

    Über äs älder wer’n könnä mer uns ämol jenseits dä Hunnäd ünnerhall … ÖBBÄ DOCH NU NED JETZT !!!

    Übrichens: falls du für Mingä dei Startzeuchs nu hosd und Bock auf ä sehr regeneratives Spaßgejogge hosd … du wessd jo, o wen du dich do hall konnst 😉

    1. Ja Alex, ich weiß schon, Zeit ist nicht alles, das ist es auch für mich nicht. Aber man macht sich da schon einige Gedanken und das sind keine schönen. 😦

      Für München habe ich noch garnicht genannt, wollte warten und sehen wie sich das entwickelt. Da es ja in München kein Limit gibt ist das ja immer möglich. Kost zwar etwas mehr, aber was solls.

      Ich würde auch definitiv keinen lockeren Lauf veranstalten, auch das sehe ich als nicht zielführend an. Aber danke für das Angebot, wir holen das nach und vor allem, ich brauch Trainerstunden für das alexive Tempo! 😉 Wer könnte das besser als der Experte Alex selbst. 🙂

      PS: bis du in München?

      1. Hei logo Christian, wenn du nu gor ned gämeld bist, dann betreust du ausschließlich än Markus 🙂

        Ich bin desmol scho om Samsdich früh do, weil ich auf sou ä Geläffsseminar vom Marquardt giä. Übernachtung ho ich öbbä kennä gäbucht – Mingä bei Nochd söll jo a sehr schüä sei – vielleicht mit dir zamm? 😉

  4. Lieber Christian, es ist immer gut auf den Körper zu hören. Ich wünsche dir gute Regeneration und einen tollen Neustart im nächsten Jahr.
    P.s. solltest du „Vom Winde verweht“ noch nicht gesehen haben, dann solltest es definitiv nicht nachholen. Im Gegensatz zu meiner Frau empfinde ich diesen 4 stündigen Monumentalschinken nicht als motivierend. In der Botschaft dieses Filmes kann ich keine Parallelen zum Laufsport erkennen ;-))

  5. Lieber Christian, du hast mit Sicherheit die richtige Entscheidung getroffen, du hast nur diesen einen Körper und Gesundheit ist das wichtigste Gut. Wie sagt – als Mann rollt es dir jetzt die Zehennägeln ein :-)) – Scarlett O`Hara in der letzten Szene von „Vom Winde verweht“ so treffend ? Morgen ist auch noch ein Tag! Das gilt auch für dich Christian im Sinne von „2014 ist auch noch ein Jahr, nämlich deines!“ Sportliches „Knuddeldrücken“ aus Wien

  6. Lieber Christian, wie schwer dir diese Entscheidung gefallen ist weiß ich und habe
    daher größten Respekt davor. Es zeugt von größer Stärke im richtigen Augenblick die
    Vernunft walten zu lassen und sich nicht der Versuchung hinzugeben. Denn wir alle sind
    auf eine gewisse Art süchtig.
    Ich finde es toll, dass du mich trotzdem nach München begleitest und mich durch deine Anwesenheit entlang der Strecke unterstützt 🙂 Mit diesem positiven Geist wird es mir sicher gelingen meine Ziele zu erreichen und auch dir einen Glücksmoment, in diesem Fall als Betreuer, zu bescheren.
    Also Kopf hoch, den Blick nach vorne und die Sache klären. Bei deinem „Comeback“ werde ich dich gerne als Trainingspartner unterstützen und dich zu alter Stärke fordern 😉

  7. Lieber Christian, jetzt klopfe ich Dir freundlich auf die Schulter und sage Dir, das hast Du richtig gemacht. Gerade habe ich auch wieder eine Woche die Muskulatur geschont, weil eine leichte Zerrung spürbar war; heute 10,5km in einem sehr guten Tempo locker runter gelaufen! Allerdings in der Woche auch 1,5kg zugelegt (alles Muskelmasse :-)). Du bist ja ein exzellenter Läufer in Deiner AK und nur das Niveau solltest Du halten – ich versuche doch auch nicht mehr meine Bestzeiten von vor 25 Jahren zu toppen, aber solange ich laufe, lebe ich.

  8. Christian, das ist leider die richtige Entscheidung. Ich habe die letzten Wochen bis hier in die Schwalm gespürt, wie du mit dir gekämpft hast. So ein Jahr wie 2013 kann passieren, leider werden wir nicht jünger. Aber da ich dich als großen Sportsmann kennengelernt habe, weiß ich dass es noch ein paar Jahre geben wird, in denen du großartige Leistungen bringen wirst. So wie du mir in Rodgau die Hacken gezeigt hast, wirst du es sicher noch öfter machen.

  9. Lieber Christian, mein Respekt für deine Entscheidung, die natürlich dir nicht leicht gefallen ist. Die Gesundheit geht aber immer vor, denn sie ist die Grundlage für alles. Ich wünsche dir, dass als Ergebnis von ggf. weiteren Untersuchungen das go Signal kommt und du bald wieder mit leichtem Herzen und lockeren Beinen deinem Hobby frönen kannst. Alles Gute

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