Es ist Vollbracht

Tolle Leistungen und ein Überraschungsteam als Sieger

So nun ist es „endlich“ vorbei. Alle Hetzerei und Mühen haben zumindest kurzfristig ein wohlverdientes Ende gefunden. Ab nun wird der Eine oder Andere sich noch eine oder mehrere Trophäen in sein Heim stellen, oder eben nur noch im gemütlichen Schritt der Regeneration sich nähern.

Sicher wird es wieder viele geben, die sich über das Abgelieferte erfreuen, aber auch welche, die sich doch, wenn auch nur im Stillen von sich mehr erwartet haben. Es spielen so viele Dinge und Kleinigkeiten eine entscheidende Rolle, ob der Megarun gelingt oder nicht. Eine Ansage oder Garantie gibt es einfach nicht. So ist das Leben eines leistungsorientierten Sportlers bzw. Leistungssportlers, und so betrachte ich diese Art der Sportausführung von uns allen, daher sollte man sich dessen immer bewusst sein, es ist immer eine Gratwanderung.

Neben einer überragenden Leistung (Jan) gab es noch viele ausgezeichnete Topleistungen (Lutz, Henrik, Helmut, Martin Peter, Karl), die objektiv betrachtet schon die Creme‘ de la Creme‘ im ambitionierten Hobbylaufsport darstellt. Keiner der Teilnehmer hat vollkommen ausgelassen, alle haben beneidenswerte Leistungen abgeliefert. Zumal auch noch die eine oder andere Schwierigkeit kurz vor dem Tag X auch nicht unbedingt leistungsfördernd gewirkt hat.

Ganz besonders erfreut es mich, dass der Dr. Rübe Ketoselauf so ausgezeichnet geklappt hat und dass ganz klar und eindeutig die Mähre von, ohne KH’s geht das nicht, ist das unmöglich durch unseren Martin mit einer persönlichen Bestzeit widerlegt wurde. Martin ich gratuliere dir hier nochmals von ganzen Herzen.

Mit ein paar Worten auf den Punkt gebracht, IHR WART ALLE ABSOLUTE SPITZE, ohne Ausnahme!

Klarer Sieger aber doch etwas überraschend

  1. Jan und Martin Peter mit einer Gesamtzeit von 6:03:14
    1. Jan – 2:53:30 (PB)
    2. Martin Peter – 3:09:44 (PB)
  2. Henrik und Helmut mit einer Gesamtzeit von 6:10:08
    1. Henrik – 3:04:58 (PB)
    2. Helmut – 3:05:10 (PB)
  3. Katja und Karl mit einer Gesamtzeit von 6:19:47
    1. Karl – 3:05:39 (PB)
    2. Katja – 3:14:08

Abschließend möchte ich euch allen von Herzen zu diesen vollbrachten Leistungen gratulieren, euch weiterhin alles Gute wünschen und dass der eine oder andere läuferische Traum sich noch erfüllen möge. 🙂

 

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21 thoughts on “Es ist Vollbracht

  1. Sorry das fehlt noch !!dann Ernährung auf < 20 g KH umstellen und wieder messen.
    Lieber Christian, ich wünsche dir von Herzen für Dein herz das Allerbeste, dass Du eine Lösung findest, auch wieder wettkampfmäßig einzugreifen 🙂

    Dein Lauffreund Martin aus Altrip

        1. Aber nicht doch? Oder doch!!! 🙂 Meinen wir beide das Selbe?
          Wenn du da warst wo ich war, dann frag ich mich echt warum du???

          Egal, ich denke es war wirklich eine Vergnügungsfahrt für dich, da bin ich sicher!!! 🙂 Und sie hat sich ausgezahlt! 🙂

          1. Absolut Christian, Lungäbeschwerdä seit mwi Kindheit (dä Schulmediziner nennt souwos „chronisch“) sen etz ziemlich sicher entlarvt wor’n. Denä wädd öb nächsdä Woch öbbä ämol g’scheid auf die Pelle gärrüggd 😉

            Ich bin mir ziemlich sicher, dass es a bei dir endlich die lang ersehndä Auflösung vo dei Probleme gibt 🙂

  2. Hallo Christian, auch von mir vielen Dank für die Auswertung !! Herzlichen Dank für Dein lob über mein Ketoseexperiment. Das ist übrigens kein Experiment mehr. Ich werde mich auch in Zukunft ketogen ernähren. Damit der Lutz auch zufrieden ist, werde ich in den nächsten Jahren, wenn ich einen Marathon auf Bestzeit laufe in den letzten 4 Tagen vor dem Marathon meinen Glycogenspiegel auffüllen und schauen, ob dann noch etwas rauszukitzeln ist. Was auf jeden Fall passiert sind schwere Beine, durch das einlagern von Glycogen und 2,7 g pro Gramm Glycogen an Wasser und ich bekomme mit Sicherheit Durchfall, wie unlängst wieder ein Greifianer beschrieben hat.
    Ich möchte auch nochmals auf Dein kammerflimmern zu sprechen kommen: wie Du weißt habe ich beim Berlin Marathon 2011 an einer Studie der Charité teilgenommen, die genau das untersucht hat. Dazu mußte ich 4 Tage ein EKG Gerät tragen, wie lange hast Du das EKG Gerät getragen, wie oft passiert bei Dir das Flimmern. Nimmst du blutverdünnende Medikamente ???
    Ich würde dir auch zu einer streng ketogenen Ernährung raten, da der bevorzugte brennstoff für den Herzmuskel die ß-Hydroxybuttersäure und nicht die Glucose ist !!! Ein Versuch wäre es wert: EKG Gerät tragen, Hüufigkeit des Flimmerns messen, dann

  3. Ä sehr schüänäs Resümee, Christian.
    Dei Schuh sen klasse – do hosde auf jeden Fall nu mehrere Weizä bei mir guäd 🙂

      1. Des macht nix Alex, ich freu mich trotzdem sehr, wenn so a nettes Kommentar auf meiner Seite auftaucht! Des kannst ruhig wiederholen! 😉

        Wenn die Schuh in Ordnung sind und passen, dann freut mich des natürlich umso mehr. 🙂

  4. Danke für die tolle Auswertung Christian. Glückwunsch an die siegreichen Paare. Ich weiß nicht wie es den anderen geht, aber in mir brennt bereits wieder ein Feuer, dass mich nächstes Jahr noch mehr antreiben wird. Kontrollierte Offensive bleibt mein Motto, d. h. viele, viele Km und in Salami-Taktik die MA-PB verbessern. Für London heißt das konkret: 170 Km/Woche und die 2:55 sind fällig! Toll wäre, wenn Du wieder eine Wertung machst: Mein Vorschlag: Der langsamste und der schnellste Läufer aus dem Jahr 2013 bilden jeweils ein Paar, so könnten alle mitmachen. P.s. diese Woche lebe ich in Ketose: Null Alkohol, KH´s nahe Null. Das geht nur wenn ich wenig laufe.

    1. Das wäre eine Überlegung wert und würde den Anreiz noch erhöhen. Schauen wir mal wie sich alles entwickelt! 🙂

      Mein persönlicher Rat an dich Lutz.
      Lass den Rechenschieber und das Kopfrechnen weg, du limitierst dich dadurch zu sehr. Meiner Meinung nach hast du jetzt schon das Potential, um die 2:55 abzuhacken, nur deine Risikobereitschaft ist nicht, oder zu wenig ausgeprägt. Das ist Schade! 😉

      Aber ich nehme an und gehe davon aus, dass du früher oder später dieses Ziel erreichen wirst, denn das geht gar nicht anders bei diesem Aufwand. Und dafür wünsche ich dir alles Beste. 🙂

    2. Dös mit dä 170 km/Woche verhält wohrscheinlich sou ähnlich, wie mit dä STMA’s, die er heuer bis zu sein Frühlings-Maaa doch jedä Wochä mach wolld. A do kümmt dann wohl ziemlich schnell widdä die dübbisch doidschä … ääähhhh … Lutz-Laigschä Aussaachä, wenn die Meinung widdä ämol geändert wädd: „was interessiert mich mein Geschwätz vom gestern“

  5. Trotz aller Mühen, ein tolles und ereignissreiches (Läufer-) jahr geht zu ende.
    Dass es nicht selbstverständlich ist seiner Leidenschaft nachzugehen hat uns / dir dieses
    Jahr aber leider auch gezeigt. Aber ich Blicke trotzdem voller Zuversicht in eine Zukunft in der ich dich auch in Laufschuhen sehe.

    1. So ist es Markus, man nimmt vieles einfach als selbstverständlich hin und geht davon aus, dass es einen selbst nicht treffen kann. Leider ist dem nicht immer so! 😦

  6. Hallo Christian,
    mehr gibt es dazu nicht zu schreiben !!!
    Ich wünsche uns allen noch viele gute Laufjahre, ganz unabhängig von den individuellen Zielen die ein jeder von uns hat. Das Wichtigste ist dabei Spass zu haben, gesund und fit zu bleiben und so tolle Lauffreunde zu kennen.

  7. Vielen Dank für die Auswertung der Ergebnisse, lieber Christian. Ich denke, wir haben alle richtig gute Ergebnisse abgeliefert und sind m.E. alle Gewinner. Wir leben und lieben unseren (Lauf)-Sport, stellen das ein oder andere v.a. auch in der unmittelbaren WK-Vorbereitung hinten an, siegen über (Selbst-)Zweifel und allzu menschliche Dellen in der Motivation, muntern uns auf, sorgen mit konstruktiv-kritischen Kommentaren dafür, dass niemand abhebt ;-)) und haben den Eindruck, den Tag irgendwie wacher und bewusster zu gestalten. Ich meine, die vielen positiven Effekte für Körper, Geist und Zusammenhaltsgefühl sollte man sich oft in Erinnerung rufen. Es erfüllt einen mit Demut und Dankbarkeit, denn es ist keine Selbstverständlichkeit. Das musste ich ja noch wenige Tage vor dem Marathon feststellen.

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