Neustart ist geglückt

Jetzt ist es wieder so weit, ein paar Zeilen haben sich wieder zu einer Berichterstattung angesammelt.

Bei meinem letzten Beitrag stand ja mal schon fest, dass ich die Zwangsauszeit beenden möchte bzw. beendet habe. Klingt gut, ist auch gut, jedoch alleine mit den geschriebenen Worten noch lange nicht vollzogen. Das Gemütsparometer ist da noch immer starken Schwankungen unterlegen, ein Herantasten an einen halbwegs geregelten und passenden Aufbau recht schwierig.
Die Herausforderung besteht da in erster Linie sich von der Vorgeschichte zu trennen, sein Gedankengut bezüglich Training und Leistung zu Grabe zu tragen und nicht ständig sich mit früher zu vergleichen. Ein Weiteres und das ist besonders schwer, nicht ununterbrochen in sich hineinzuhören, sich ständig mit dem Negativen zu beschäftigen. Ein schwieriges Unterfangen das noch nicht ganz abgeschlossen ist, jedoch seit dem München-Wochenende stark abgeschwächt wurde.

Was ist in den letzten Wochen so geschehen? Im Prinzip nichts wirklich spektakuläres, eigentlich nur ein sich langsam entwickeltem strukturierten Training im Miniformat (4 Trainingstage) fanden wieder Platz in meinem Alltag. Nur recht kurze Läufe bis so max. 10-13 km, kein wirkliches Tempo, nur Läufe um sich wieder an einen Rhythmus zu gewöhnen. Das war’s eigentlich schon, aber ….

Aber wenn da nicht mein Freund Markus wäre und die Kollegen vom Greifclub, dann wäre ich ganz schlicht und ergreifend um ein ganz tolles Laufwochenende umgefallen.

Markus gab die Initialzündung zu einem zu diesem Zeitpunkt eher gewagten Schritt, einen WK in München, zu diesem er sich angemeldet hatte. Na ja, im Training gingen schon mal 10-13 km im lockeren Tempo, warum sollte ich da nicht wieder etwas WK-Luft schnuppern. Letztes Jahr war ich ja nur Zuseher bei seinem Lauf, das hat geschmerzt und heuer wollte ich ihn ja auch wieder nach München begleiten, also warum nicht?

Somit zum 10er genannt, denn da geht’s von der selben Stelle los und das war gerade so eine Distanz, die ich mir in meinem derzeitigen Zustand zugetraut habe. Man bin ich froh, dass ich diesen Schritt getan habe, das Event war megamäßig geil. Die größte Überraschung lieferte obendrein mein Laufkumpel Jörg, der zu unserer riesen Freude mit Frau und Laufschuhen aus Fulda gekommen war, um mit uns das Ding abzufeiern. Zudem waren noch Alex aus Schnüdelhausen und Luis mit Frau dabei, also was will man mehr. Echt Klasse!

Der Destination München mit seinem Einlauf, ich denke, das lässt einem die Gänsehaut aufziehen, ins Stadion durch den Tunnel einzubiegen, die letzten Meter bis ins Ziel unter dem Beifall der Zuseher zu absolvieren, das ist grandios. Das muss man erlebt haben.

Zu guter Letzt wurde dieser Tag durch die famose und grandiose Leistung vom Markus nochmals getoppt. Emotionen pur beim Einlauf.

Fazit:
Der Weg scheint gut zu sein, werde diesen weiter gehen und dann hoffentlich im Frühjahr in Wien den Marathon gut über die Bühne bringen zu können.

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