Schön langsam wird’s eng

Der nächste große Event nähert sich mit riesen Schritten und ich tue so, als wenn ich noch Ewigkeiten Zeit hätte. Damit ich in Wien nicht ganz blank am Start stehe, muss ich mich jetzt ganz schön am Riemen reißen. Das ständige Dahinjammern, Lametieren und Ausreden erfinden, muss jetzt aber schleunigst beendet werden.

Den ersten Tritt in den Allerwertesten hatte ich mir am Samstag verpasst. Die ganze letzte Woche schon eine leichte Panik beim Gedanken an den 35er verspürt, war es dann am besagten Tag fast schon gegessen. Klar, wer will schon nach einem ausgiebigen Familienzusammentreffen mit Wein, W… und Gesang anschließend noch die Schuhe schnüren, um sich 35 km zu quälen? Antwort: niemand natürlich! 😉 Folglich mein nächster Langer wieder an der Kippe zur Absage. Begründungen und Stoff für den iSh (innerer Schweinehund) mehr als nur einer.

Kleiner Auszug gefällig?

  • viel zu spät! Es war halb 4 als ich zurück in meine Behausung fuhr
  • vielzuviel gegessen! OK darüber könnte man sich einigen
  • zu windig und kalt! Nun ja, 5 km/h und 1° im Plus ist schon ne Nummer
  • 35 km ganz alleine im Dunkeln und auf ars……ter Piste, das ist fahrlässig. Ah ja stimmt, ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen.
  • usw ……..

Nun ja, alles nützt halt nix, am 12. April in Wien darf ich dann die Laxheit ernten. NEIN, das darf nicht sein und somit Tasche raus, Sachen rein und ab Richtung Studio. Ja richtig gelesen, ins Studio! Das Dunkel und Glatte hatte schon seine Richtigkeit, daher meine Entscheidung diesen Run im Studio durchzuziehen. Zudem wollte ich dem iSh so richtig eins auszuwischen und gleichzeitig austesten, wie mental belastbar ich nun bin.

So war es dann auch und es war gut so. 🙂
Link zum Training

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8 thoughts on “Schön langsam wird’s eng

  1. Oh das kenn ich, momentan laboriere ich zwar noch ne bänderverletzung aus, aber wenn es bei mir nicht mit Wettkämpfen ordentlich drückt, schieb ich auch gern mal was vor! Wer kennt das aber nicht? Sportliche Grüße aus Berlin!

    1. Für mich ist das in diesem Ausmaß doch etwas Neuland, musste mich eigentlich selten schwer zu gezielten Training überreden, das klappte schon recht gut. Motivationslöcher hat jeder, auch ich, das ist klar. Momentan ist es halt ein tiefes Loch. 😉

      Dir alle Gute und schnelle Genesung.
      PS: Berlin wäre auch wieder einmal einen Run wert! 🙂

  2. Ganz ehrlich – wer unter diesen Voraussetzungen 38 km auf dem Laufband abspult, der muß mental so stark sein, daß nicht, aber auch gar nichts aus der Fassung bringt. In so fern passt das „ständige Dahinjammern, Lametieren und Ausreden erfinden“ überhaupt nicht dazu. Junge, Du hast es drauf!!!! Da kann doch wirklich niemand -auch nicht der schnatternde Affe zwischen Deinen Ohren- auch nur eine Sekunde daran zweifeln. Schlechte Tage haben wir alle mal. Auch ich hatte in den letzten beiden Wochen eine deutliche „Motivationsdelle“. Das geht vorüber und auch die äußeren Bedingungen werden wieder besser werden. Natürlich weiß ich nur zu gut, daß dem Affengeschnatter noch ein Hintergrund anhängt. Aber wenn Du durch solche Läufe nicht merkst, daß das unbegründet ist, dann weiß ich es auch nicht mehr. Bleib jetzt dran – bis Wien sind es noch fast volle zehn Wochen. Wenn Du die gut nutzt, wird der Run am 12.04. ein sehr schönes Erlebnis. Ich zähl auf Dich.

    1. Und sogor beim Wöäsdkäis-Szenario (ä gemeinsames Gejogge mit än Langsamjogger) konn’s nu ä sehr schüänäs Erlebnis wer‘ 😉

        1. Ou yeah Christian. Und beim Karwendel-Geläff duän mer än FauDseEm nu die Kronä aufsetz … egal wos om End däbei rauskummä is 😉

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