Gemeint ist das Gefühl für meinen bevorstehenden Marathon im April in Wien.

Schön langsam zeichnet sich vermehrt Zuversicht ab. Zuversicht nach fast zwei Jahren Abwesenheit bei großen Wettkämpfen. Kaum bis kein Training, schon garnicht irgendwie strukturiert oder koordiniert, nur gelegentliches Beine vertreten. Jetzt nachdem das Licht am Ende des Tunnels immer heller wird, lässt sich auch wieder in dieser Causa ordentlich arbeiten. Und das ist auch notwendíg, will ich nicht auf der Strecke liegen bleiben, oder vom Besenwagen eingesammelt werden.

Mitte Jänner, als ich meinen letzten Beitrag geschrieben habe, da war klar, so wird das nix. Demzufolge musste ich mal ganz kurz in mich gehen und nochmals über das „warum tue ich mir das an, will ich das?“, nachdenken. Das Ergebnis war eineindeutig. Ja ich will das, weil Sport, das Laufen, Teil meines Lebens ist.

Somit war klar, egal was mir mein iSh (innerer Schweinehund) so alles einreden will, dem wird widerstanden und das Training ganz danach ausgerichtet. Heisst soviel wie die PG-Pläne (PG: Peter Greif) raus aus der Schublade und ab geht die Post. Kein 35er wird mehr ausgelassen,

auch nicht wenn die Wege so aussehen, die Tempohärte mit dem 18er TDL (TempoDauerLauf) antrainiert und mit den extensiven bzw. regenerativen Läufen die Wunden gepflegt. In Summe sind das dann so rund 90 – 110 Wochenkilometer.

Zu guter Letzt bin ich zuversichtlich, dass das Wochen-EKGWochen-EKG, das ich seit 7 Tagen 24 Stunden umhängen habe, die letzten Zweifel ausräumen kann. Kommenden Montag werde ich es dann wissen. Haltet mir die Daumen! 🙂

Das muss dann reichen, um in Wien nicht gänzlich zu versagen und ich mir und meinem Motto (born2run) gerecht zu werden. Was dann dabei zeitlich herausschaut ist dann nicht so wichtig.

Rückblickend betrachtet ist es schon irre, wie sich ein durchtrainierter, auf Leistung getrimmter Körper innerhalb kürzester Zeit in einen schlaffen Sack, mit null Luft verwandeln kann. Und das obwohl ich trotz allem immer sportlich aktiv tätig war, halt eben wie ein Gelegenheitssportler (2-3x etwas Bewegung).

Nun aber hat sich mein Körper wieder an vergangene Tage erinnert und kommt immer besser in Schwung. Schön langsam machen mir auch die schwierigen Trainingseinheiten vermehrt Spaß, es geht einfach wieder leichter, der iSh ist immer öfter auf der Verlierersttraße!

Und meinem persönlichen „Holger“ werde ich auch noch erwischen und ihn auf der Ziellinie ausbremsen. 😉

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