Morgen in einer Woche ist es soweit, Zeit sich Gedanken über diese Reise zu machen. Ja wohin soll’s überhaupt gehen? Eine für mich schon lange nicht mehr dagewesene Situation. War noch im 2013er Jahr die Zeit das Maß aller Dinge, so ist es jetzt eher das gut ankommen, das auf meiner Prioritätenliste ganz oben steht.

Hm, so schnell geht das, aber es ist nicht weniger stressig als sich gedanklich mit den Sekunden auseinander zu setzen und zu sinnieren, wie man diese über 42,195 km herauslaufen kann, um sich mit einer neuen PB schmücken zu dürfen. Jetzt ist es halt so, dass ich mir weniger über die Sekunden, als vielmehr über die zu laufenden Kilometer den Kopf zerbreche.
Gut, ich habe in den letzten 4 Monaten nicht so schlecht trainiert und kann sicher auch noch von einem zumindest kleinen Bonus aus der Vergangenheit schöpfen, aber das alles gibt mir nicht die Sicherheit, diesen Neubeginn gut zu überstehen.

Gut heißt, ohne allzu große körperliche Leiden, ohne das niederkämpfen des iSH und zu guter letzt auch noch im erhofften zeitlichen Rahmen von sub 3:30 zu bewältigen. Wird vor allem eine mentale Herausforderung. Aber da darf ich auf die Unterstützung meiner tollen Laufkumpels Jörg, Markus und Alex hoffen. Vor allem der Jörg, der mit mir, wie schon 2012, den Lauf gemeinsam bestreiten möchte. Mal schauen wie sich das entwickelt.

Jetzt werde ich nur mehr meine Systeme runterfahren, die Beine immer schön locker bewegen und mich mental auf Wien einstellen.

Bis dann! 😉

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