Nach Wien war es ruhig, aber ….

… ich war keineswegs untätig und faul.

Ganz im Gegenteil. Gut, nach dem Wienerlebnis und der schönen Rückkehr auf die Bühne des Laufsports, musste ich mal ein wenig durchschnaufen. Heisst, ich habe statt 100 und mehr Wochenkilometer nur 70-80 gemacht. Und diese auch noch im gemütlichen Tempo, im Wohlfühltempo. 🙂

Jetzt aber wird es wieder ernst. Während meines 3 wöchigen Aufenthalts im Südburgenland, durfte ich schon mal ein wenig Höhenmeter, das rauf und runter auf Waldwegen, Forststraßen und Asphalt genießen. Für mich als reinen Speedy auf ebener Strecke und die dazu auch noch sauber geteert, war das ein ganz neues Feeling. Zwar verwunderlich, denn wer in den Bergen lebt, diese aber läuferisch meidet, bis jetzt, bei dem stimmt etwas nicht. 😉 Nun ja, bei Wanderungen bin ich ja schon an vielen Stellen rund um mein Zuhause gewesen, nur war ich bis jetzt der Meinung, gehen ja, aber das im Laufschritt zu tun, nee, das ist nix für mich. Muss dazu sagen, dass ich bei den Wanderungen immer einer der Letzten war, also kein Leithammel, der ständig vornan rennt und ungeduldig auf seine Schäfchen wartet. Diese Erkenntnis reichte mir schon, um das Laufen im Gelände als nicht geeignet abzuhaken.

Nur jetzt, nachdem ich in einem Moment geistiger Umnachtung mich zu DEM Tiroler Abenteuer (Karwendelmarsch/Lauf) schlechthin hinreissen habe lassen und der Versuchung mich doch mal in den Bergen, mit den Bergen zu messen erlegen bin, jetzt muss ich mich auch mit diesem Thema entsprechend auseinander setzen. Das Burgenland war schon mal der erste Einstieg in dieses Thema und ich muss zu meiner Verwunderung sagen, das gefällt mir. Ja, das gefällt mir sogar sehr gut.

Und heute war die erste Kontaktaufnahme in Laufschuhen mit meiner Umgebung zu Hause. Brauche ja nur vor die Tür gehen und schon gehts einige Meter steil den Berg hinauf, also nahezu ideal. Begleitet durch meinen Freund Markus, der sozusagen schon in einigen Läufen das Terrain sondiert hatte, ging es los. Anfangs noch mit viel gequatsche, aber mit der Dauer und den Höhenmetern wurde es ruhiger. Und wieder konnte ich für mich feststellen, das ist einfach Klasse. Die Ruhe, die Luft und die Kühle (in der Stadt hatte es fast 30°), die tun einfach gut. OK, dass die Beine das Profil wenig gutierten und dass jeder Schritt immer mehr zu einer Herausforderung der besonderen Art wurde, ja davon lebt der Laufsport. Und wie hatte Markus so treffend formuliert? So etwas, das macht die Birne hart! Wie Recht er hat! 😉

Belohnt werden diese Läufe von einem herrlichen Panorama, von Aussichten für die viele Menschen ein kleines Vermögen ausgeben, um es erleben zu dürfen. Und wir, wir bekommen es beinahe gratis. Etwas Schweiß und das in Kauf nehmen von schmerzenden Muskeln, das ist der Preis dafür.

In diesem Sinne geht es weiter. Heute waren es mal gut 19 km und über 900 HM, morgen werdens wieder flache KM sein, um dann am WE wieder das Wild auf zu scheuchen. 🙂

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6 thoughts on “Nach Wien war es ruhig, aber ….

  1. Tja, du hast es ja jetzt auf meiner Seite gelesen. Ich habe den Umstieg eingeleitet und will im September meinen ersten 5000er laufen. Bin selbst mal gespannt, ob es klappt. Mir fehlt noch einiges an Kondition. Aber, ich fange ja erst an 🙂 – Wir sehen uns!!!

  2. Ja Christian, Hüüchl-Läuf höm scho ä ganz besonderes Vieling.
    Auf dä Reha in Bad Alexhall durft ich dös ebenfalls fast jeden Dooch völlich gratis mitmach … sou schöööö 🙂

  3. Je mehr ich über die Langlaufgeschichten lese, desto größer wird mein Verlangen, umzusteigen! Außerdem motiviert mich mein Schwiegersohn ständig, dennn der ist auch ein begnadeter Langläufer. Also, wenn du demnächst liest, dass ich meinen ersten 5000er gemacht habe, dann weißt du Bescheid und wir treffen uns irgendwann mal zu einem (vielleicht, aber da fehtl noch sooooo viel) gemeinsamen Lauf. Freuen würde es mich! Na ja, wir sind ja noch jung 🙂

    1. Was lese ich da? Du wirst womöglich noch zum Marathoni. 🙂 Wäre nicht so abwegig und nur logisch, denn wie heisst es doch. Im Alter ist man nicht mehr so schnell, dafür aber ausdauernder! 😉
      Würde mich darüber freuen, wenn du mal neben mir an der Startlinie stehst. Lass dir Zeit, wir sind ja, wie du richtig erkannt hast, noch jung. 🙂

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