Nur ein kurzes Update, mit WK-Bericht 😉

Habe ich in meinem letzten Beitrag von „nicht faul“ gesprochen, so muss ich mich doch ein kleinwenig berichtigen. Der geplante Aufschwung nach der Regeneration blieb aus, die Verlockung es doch etwas entspannter anzugehen war übermächtig. OK, 70-100 km ohne Vorgaben sind es schon gewesen, nur so richtig harte Einheiten, nee, die gab es nicht. Nicht dass ich es nicht gewollt hätte, nur der iSH (innere SchweineHund), der ließ mich einfach nicht aus.

So trainierte ich zwar immer, jedoch immer im gemütlichen Bereich. Nichts Langes, maximal 30km. Ist natürlich sonnenklar, dass eine gute Vorbereitung für den Karwendelmarsch(Lauf) anders aussehen sollte, nur … 😦

Aber etwas Abwechslung in Form eines WK, wenn auch nur alternativ zum Training (war mir lieber als 45km alleine zu Joggen), gab ich mir dann letztes Wochenende doch. Kurzentschlossen habe ich mich zum Ganghofertrail in der Leutasch


angemeldet. Genau das Richtige um dem Asphalt zu entfliehen und über Waldwege, Steige etc. meine Geländegängigkeit zu testen. So war es dann ein wahres Vergnügen sich unter den vielen Teilnehmern zu mischen, sich das WK-Feeling einzuverleiben und gleichzeitig ein wenig Trailrunning zu machen. Am Vortag daher noch eine ordentliche Vorbelastung in Kauf genommen, damit ich wenigstens in Summe annähernd an die 45km komme.

Gestern am 08.08.15 um 16°° dann in schönem kontrollierten Tempo über die Startlinie geschlichen, wollte ja nur einen Trainingslauf mit Begleitung abhalten und nicht auf Tempo und mit Anschlag an den WK herangehen. So gestaltete sich das Ganze dann recht entspannt. Anfangs ging es links und rechts an mir vorbei, so dass ich schon die Befürchtung hegte, alsbald die rote Laterne umgehängt zu bekommen. 😉 War aber nur eine subjektive Wahrnehmung. Reale Wahrnehmung war die Tatsache, dass mir mein Darm eindeutige Signale gab. Alles verträngen half nichts, in etwa bei KM 6 musste ich in die Büsche. Nun das war nicht so tragisch, Tempo und Zeit waren sowieso kein Thema.
So ging es dann anschließend erleichtert auf die anspruchsvolleren Teile des Geländelaufs und siehe da, die Zurückhaltung war richtig gewählt. Die schnellen Brenner, äh, Renner kamen mir alle wieder entgegen und siehe da, ich wurde ab dem Boxenstopp von keinem mehr überholt. Schön entspannt konnte ich die Geländeunebenheiten (HM) niederbügeln und so einem nach dem Anderen einsammeln. Auch schön, noch dazu wenn dies garnicht auf dem Plan stand. Trotz dieses für mich unerwarteten, jedoch positiven Rennverlaufes ließ ich mich nicht zu irgendwelchen Unsinnigkeiten hinreißen, Trainingslauf war angesagt, mehr nicht.

So blieb es dann auch, der Zweck war mehr als erfüllt. WK-Luft wieder einmal geschnuppert, einige Laufkollegen wieder getroffen und so nebenbei, nicht erwartet schon garnicht erhofft, die AK mit 1:44:33 souverän gewonnen. Die Zeit reisst mich zwar nicht vom Hocker, aber darauf hatte ich ja nicht gewettet. 😉

Summasumarum ein toller Lauf, sehr gute Bedingungen und ein erfolgreicher, gelungener Trainingslauf, äh, Wettkampf.

Advertisements