Lange war es ruhig und das mit Recht. Es gibt sportlich nichts das zu erzählen wäre, es ist sozusagen tote Hose.
Nun habe ich mich doch aufgerafft und versucht wenigstens einen kleinen Überblick über das Geschehene zu geben und über das „ungewisse“ Zukünftige ein paar Sätze zu verlieren.
Zunächst das positivste an der leidigen Angelegenheit, mein Ganglion (Zyste) an der Hüfte, das habe ich therapeutisch weggezaubert. Eine Sache, die laut Doc garnicht so selbstverständlich ist, da konnte ich erfreulicherweise ein positives Grinsen in seinem Gesicht verbuchen. Aber das hatte ich eigentlich schon insgeheim vermutet, denn die massiven Beschwerden waren verschwunden.
Top!
Meine Beschwerden halten sich mitlerweilen in Grenzen, nur mäßige Einschränkungen in der Beweglichkeit, begleitet von auszuhaltenden Ziehen in der Leiste und gelegentlichen Ausstrahlen in den Oberschenkel bzw. dem Knie bei lümmelhafter Haltung auf dem Sofa. Eigentlich alles gut. Also wenn ich so weiterlebe, also nix tue, dann wäre das ja fast ein gewünschter Dauerzustand, mit dem es sich Leben lässt.

Leben lässt?
Ist das ein Leben?
Herumliegen wie ein Couchpateto mit Fernsehsport, Bier, Chips, Übergewicht und Diabetes? Ne nicht für mich, das überlasse ich den restlichen 60% der Bevölkerung.

Also was ist weiter Sache, was ist, was kann ich/man tun?

Ganz klar, das Beseitigen der Zyste (immerhin ein Ding von 4,5cm größe) war nur die halbe Miete, denn das Damoklesschwert eines neuerlichen bildens bei Belastung, Reizung und Entzündung eines solchen Monsters ist sehr wahrscheinlich, wenn die Ursache nicht beseitigt wird. Und da bin ich jetzt beim Grundproblem, dem Impingement, eine schmerzhafte Verengung des Hüftgelenkspaltes. Das ist das negative und erklärt die Sorgenfalten vom Doc.

Was ist ein Impingement?
http://www.schoen-kliniken.de/ptp/medizin/mobilitaet/gelenke/hueft-impingement/
https://gelenk-klinik.de/orthopaedische-erkrankung/huefte/einklemmende-huefte.html

Nun ja, mein Orthodoc hatte ganz klare Worte. Er kann da nix mehr machen, die Physiotherapie hat zumindest die Zyste weggezaubert, war auch schon etwas womit nicht ganz zu rechnen war, aber beim Grundproblem ist er aussen vor. Sozusagen nicht mehr in seinem Kompetenzbereich, klare ehrliche Worte.
Da er in dieser Sache keine Möglichkeit der Beseitung mehr gesehen hat, konnte er mir zumindest einen Spezialisten für derartige Probleme nennen. In unseren Landen gibts da anscheinend nicht so viele, die da mehr Erfahrung haben. Heisst aber, eine OP wird da sehr wahrscheinlich unausweichlich werden und ist, so seine Aussage nicht ein Thema von 1-2 Wochen und alles ist paletti. Da muss ich doch etwas mehr Geduld aufbringen.
Was letztendlich wirklich unumgänglich ist, das weiß ich aber nicht wirklich, da ich erst am 21.2.17 meinen ersten Termin habe. Die Letztentscheidung was ich wirklich mache bzw. was im Detail zu machen wäre fällt vermutlich am 22.3.17 beim Primar höchstpersönlich.
Die Konsequenz wenn ich nichts tue ist, dass dann auf kurz oder lang eine größere Zerstörung (Arthrose) des Gelenks vorprogrammiert ist und das Keramikgelenk winkt.

Das kann natürlich nicht das Ziel sein.

In diesem Sinne, lasst mich die richtige Entscheidung treffen, sodass ich „noch heuer“ wieder auf die Laufstrecken zurückkehren kann (darf).

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