HM-Bestzeit, Lohn von harter Trainingsarbeit

  • Zeit:       1:25:00 (neue PB)
  • AK55:      1. Platz
  • Herren:   53. Platz
  • Gesamt: 55. Platz

Fazit
Das Formeltraining a la‘ Peter Greif hat doch gewirkt, und das sehr gut! 🙂

Ich hatte nicht gedacht, dass ich das so über die Bühne bringen kann. Das Selbstvertrauen, das mir etwas entschwunden ist, das war erst am Montag wieder etwas zurückgekehrt und den Mut zum Umsetzen der mir selbst verordneten neuen PB für den HM, den hatte ich erst am MI, nachdem ich gespürt hatte, dass doch etwas möglich wäre. Zudem habe ich auch etwas mehr regeneriert als vom PG vorgesehen und ich glaube, das war ganz gut. 😉 Ich brauchte eine kleine mentale und körperliche zusätzliche Verschnaufpause.

Der Lauf als solches war von mir sehr gut eingeteilt, ich hatte nie das Gefühl der Überlastung, so dass ich ständig das Tempo hochhalten und wenn notwendig etwas nachdrücken konnte. Mitstreiter die sich viele KM an mich drangehängt hatten, brachen der Reihe nach weg und die die mich zuvor noch stehen ließen, die mussten ab KM 14/15 auch Milch geben! Sie durften sich dann alle bei mir hinten anstellen. 🙂 Ein tolles Gefühl, ein schönes Rennen.

Sieht man mal vom absoluten Sauwetter ab, das nicht gerade sehr einladend war. Strömender Regen von der ersten Minute an und zeitweise neben dem See eine lästige, da kalte Brise. Beides war zwar störend und nicht sehr angenehm, aber für den Verlauf nicht ausschlaggebend.

Somit konnte ich das Ziel, eine deutliche Verbesserung der HM-Zeit, erreicht! 🙂

Ich bin zufrieden, dieses harte Formeltraining für die HM-Distanz als positiv abgehakt und konzentriere mich nun jetzt ganz und gar auf das Frühjahr, auf Wien. Da gilt es noch eine Schaufel drauf zu legen, um die angepeilten 2:55:xy (4:10 min/km) auch zu erreichen. Und so wie sich das heute gestaltet und angefühlt hat, kann ich mir einen 4:10er Schnitt in Wien ohne weiters vorstellen. 😉

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